Zwischen Werkstatt und Weltspitze: REMBE-Team startet im Sauerland in eine Saison voller Ambitionen

Quelle: Patricia Korn

Das REMBE-rad-net Pro Cycling Team zeigte, wohin die Reise in dieser Saison gehen soll – und warum diese Reise weit über die Region hinausstrahlt.

Nähe, Netzwerk und neue Ziele

Bereits zur offiziellen Begrüßung wurde deutlich: Hier geht es nicht nur um Zahlen und Rennen, sondern um ein funktionierendes Netzwerk. Management, Sponsoren und Gäste kamen ins Gespräch, tauschten Perspektiven aus und erhielten einen tiefen Einblick in die Struktur des Teams.

Im Mittelpunkt stand der Saisonausblick 2026 – klar formuliert, ambitioniert gedacht:
Mehr Präsenz bei internationalen Rundfahrten, gezielte Entwicklung junger Talente und eine stärkere Positionierung im deutschen Radsport.

Das REMBE-Team setzt dabei konsequent auf einen Mix aus Erfahrung und Nachwuchsarbeit. Die gezielte Förderung junger Fahrerinnen und Fahrer bleibt ein Kern der Strategie – nicht als Nebenprojekt, sondern als Fundament für nachhaltigen sportlichen Erfolg.

Stimmen aus dem Peloton

Besonders greifbar wurde dieser Anspruch im direkten Austausch mit den Athletinnen und Athleten. Persönliche Gespräche, Einblicke in Trainingsalltag, Belastung und Motivation machten deutlich: Hier wächst etwas zusammen.

Mit dabei ist auch ein Name, der im internationalen Radsport Gewicht hat: Roger Kluge. Seine Rolle geht weit über die eines sportlichen Begleiters hinaus. Als Mentor bringt er Erfahrung aus der Weltspitze ein, gibt taktische Impulse und formt die nächste Generation mit – direkt an der Strecke, im Rennen, im Detail.

Quelle: Patricia Korn

Erfahrung und jugendlicher Elan repräsentieren das Sauerländer Radsportteam Rembe + radnet (von links nach rechts): Roger Kluge, Johannes Admietz, Max-David Briese, Karoline Goldschmidt, Julian Borresch und Ole Theiler.

Die Saison 2026: Angriff auf mehreren Ebenen

Sportlich richtet sich der Blick nach vorne und in die Breite.
Zu den wichtigen Stationen der Saison zählen:

  • internationale Rundfahrten wie die Olympias Tour in den Niederlanden
  • nationale Höhepunkte wie die Deutschland Tour
  • und mit besonderer Strahlkraft: die Sauerland-Rundfahrt im Rahmen der Radbundesliga

Das Ziel ist klar definiert: Sichtbarkeit auf internationalem Niveau, gepaart mit konstanten Leistungen im nationalen Wettbewerb. Kein kurzfristiger Erfolg um jeden Preis, sondern ein systematischer Aufbau.

Das Sauerland fährt mit

Was das REMBE-Team besonders macht, ist seine Verwurzelung. Der Radsport ist im Sauerland mehr als Sport, er ist Teil der Identität.

Dr. Jürgen Fischbach vom Sauerland Tourismus brachte es auf den Punkt: „Der Radsport ist ein Aushängeschild für das Sauerland.“

Und tatsächlich: Die Wirkung geht weit über das Renngeschehen hinaus. Jede Etappe, jedes Trikot, jede Platzierung zahlt auf die Wahrnehmung der Region ein. Der Radsport wird zum Botschafter für Landschaft, Lebensart und Leistungswillen.

WOLL-Fazit

Der Sponsorentag in Arnsberg war kein Pflichttermin. Er war ein klares Signal:
Das REMBE-rad-net Team ist bereit für den nächsten Schritt.

Zwischen Werkstattboden und Weltspitze entsteht hier ein Projekt, das zeigt, wie moderner Leistungssport funktioniert. Regional verwurzelt, strategisch geführt und mit Blick nach vorne. Oder, um es im Sauerland zu sagen: Hier wird nicht nur gefahren. Hier wird aufgebaut. Und das mit Tempo.