Zwischen Hüttenflair und Heimatgefühl

Dorf Alm Willingen

Warum die Dorf Alm Willingen ohne Gerlinde Scriba kaum denkbar wäre

Wenn morgens die ersten Gäste auf der Sonnenterrasse der Dorf Alm in Willingen ihren Kaffee trinken, Wanderer ihre Touren planen oder Familien gemeinsam frühstücken, dann spürt man schnell: Hier geht es um mehr als Gastronomie. Es geht um Atmosphäre. Um ein Gefühl von Ankommen. Um Wärme, Herzlichkeit und dieses besondere Zusammenspiel aus Sauerländer Bodenständigkeit und alpinem Lebensgefühl. Mitten in diesem lebendigen Kosmos steht eine Frau, die den Charakter der Dorf Alm seit vielen Jahren prägt: Gerlinde Scriba.

Die geschäftsführende Gesellschafterin gehört zu den Menschen, die nicht laut auftreten müssen, um Wirkung zu entfalten. Sie kennt den Alltag der Gastronomie aus eigener Erfahrung, jedoch nicht bloß aus der Distanz eines Büros, sondern von der Basis an. Service, Organisation, Küche, Gäste, Personal, Veranstaltungen: Gerlinde Scriba weiß, wie Gastronomie funktioniert. Und vielleicht noch wichtiger: Sie weiß, warum Menschen wiederkommen. „Gastfreundschaft beginnt nicht erst am Tisch“, sagt sie. „Sie beginnt in dem Moment, in dem ein Mensch durch die Tür kommt und spürt: Hier bin ich willkommen.“

Essen in der Dorf Alm Willingen

Ein Haus mit Seele
Die Geschichte der Dorf Alm begann 2007 in Willingen mit einer Idee des Vollblut-Hoteliers und Gastronomen Gerd Göbel. Gemeinsam mit Gerlinde Scriba entwickelte er ein Konzept, das alpine Hüttenatmosphäre, regionale Küche und echte Erlebnisgastronomie miteinander verbindet. Inspiriert von Reisen nach Österreich und Südtirol entstand ein Ort, der lebendig, gesellig und authentisch sein sollte.

Von Anfang an setzte die Dorf Alm auf rustikale Gemütlichkeit, Musik, Begegnungen und eine Küche, die Urlaubsgäste ebenso anspricht wie Einheimische. „Wir wollten nie nur ein Restaurant sein“, erinnert sich Gerlinde Scriba. „Die Menschen sollen hier schöne Stunden erleben.“

Bis heute prägen Persönlichkeit und Nähe zu den Gästen das Haus. Viele Besucher kommen seit Jahren wieder nach Willingen und verbinden ihren Aufenthalt fest mit der Dorf Alm. Trotz ihrer Größe hat sich die Gastronomie ihren familiären Charakter bewahrt. Für Gerd Göbel und Gerlinde Scriba ist das bis heute der wichtigste Anspruch: Gastronomie darf nicht verwaltet werden. Gastronomie muss man erleben.

Dorf Alm Willingen - Gastwirtin Gerlinde Scriba
Gastwirtin Gerlinde Scriba

Zwischen Hochbetrieb und Menschlichkeit
Gerade in touristischen Regionen wie Willingen ist Gastronomie ein anspruchsvolles Geschäft geworden. Fachkräftemangel, steigende Kosten, hohe Erwartungen der Gäste, all das fordert Unternehmerinnen und Unternehmer täglich heraus. Doch wer mit Gerlinde Scriba spricht, merkt schnell: Sie denkt nicht in Problemen, sondern in Möglichkeiten. „Natürlich haben sich die Zeiten verändert“, sagt sie. „Aber die Menschen sehnen sich noch immer nach echten Begegnungen. Genau das macht gute Gastronomie aus.“

Dabei ist ihr der Umgang mit den Mitarbeitenden besonders wichtig. Viele Beschäftigte bleiben über Jahre. Einige sind mit dem Betrieb gewachsen. „Ein gutes Team spüren die Gäste sofort“, sagt sie. „Deshalb müssen Menschen sich auch hinter den Kulissen wohlfühlen.“ Das ist wohl eines der Geheimnisse der Dorf Alm: Trotz Größe und Erfolg wirkt vieles familiär. Nicht geschniegelt. Nicht künstlich inszeniert. Sondern ehrlich.

Sauerland, Upland und das Gefühl von Zuhause
Die Dorf Alm lebt vom Tourismus. Aber sie lebt ebenso von ihrer Verwurzelung in der Region. Das Sauerland und das Waldecker Upland sind für Gerlinde Scriba keine bloßen Kulissen, sondern Heimat- und Lebensräume. „Die Menschen hier haben eine besondere Art“, sagt sie. „Bodenständig, offen, herzlich. Deshalb passt die Dorf Alm so gut nach Willingen.“

Im Sommer sitzen Wanderer und Radfahrer auf der Terrasse. Im Winter drängen sich Skifahrer und Urlaubsgäste im warmen Hüttenambiente. Dazwischen Familienfeiern, Geburtstage, Firmenabende und spontane Treffen auf ein Glas Wein oder ein frisch gezapftes Bier. Die Dorf Alm ist damit weit mehr als ein gastronomischer Betrieb. Sie ist ein sozialer Ort geworden. Ein Platz, an dem Geschichten entstehen. Man spürt die Handschrift von Gerlinde Scriba. „Am schönsten ist es für mich“, sagt sie zum Abschied, „wenn Gäste irgendwann wiederkommen und sagen: Es fühlt sich hier an wie nach Hause kommen.“ Ein Satz, der besser als jede Werbebotschaft erklärt, warum die Dorf Alm in Willingen und auch in Winterberg und Lippstadt seit Jahren so erfolgreich ist.

Dorf Alm Willingen | Briloner Straße 44 | 34508 Willingen | www.willingen-dorf-alm.de | täglich ab 10 Uhr geöffnet und durchgehend warme Küche