Quelle: Werkkreis Kultur Meschede
Seit 1979 Bühne für das Besondere
Wenn in Meschede an einem Freitagabend Jazz in der Alten Synagoge klingt oder die Tröte bebt, steckt oft derselbe Motor dahinter: der Werkkreis Kultur Meschede (wkm). Gegründet am 9. März 1979, ist der Verein bis heute ehrenamtlich aktiv und gilt als einer der ältesten noch existierenden Kleinkunst- und Konzertveranstalter im Sauerland.
Von der Idee zur festen Institution
Was als Initiative kulturbegeisterter Meschederinnen und Mescheder begann, hat sich über Jahrzehnte zu einer verlässlichen Programm-Marke entwickelt. Der wkm holt seit jeher Rock, Jazz, Blues, Folk, Weltmusik, Kabarett, Comedy, Lesungen sowie Kinder- und Jugendtheater in die Stadt. Gespielt wird dort, wo Kultur in Meschede zuhause ist: in der Tröte, im Bürgerzentrum Alte Synagoge und je nach Format in der Stadthalle.
Dass der wkm dabei nicht nur „Termine macht“, sondern Kulturarbeit im besten Sinne leistet, zeigt auch die Vernetzung: Als Veranstalter ist der Verein unter anderem in landesweiten Programmlinien wie „Klangkosmos Weltmusik in NRW“ und „Musikkulturen“ präsent. Seit 2010 erscheint zudem ein gemeinsames Jahresprogramm mit dem Kulturring unter dem Dach „Kultur vor Ort“ – ein Hinweis darauf, wie eng die Akteure in Meschede zusammenarbeiten.
Programm 2026: Rock, Haltung und ein bisschen Punk am Sonntag
Auch 2026 bleibt der wkm seinem Mix aus bekannten Namen und Entdeckungen treu. Ein frühes Highlight war das Konzert der Rocklegenden Terry Hoax am 28. Februar 2026 in der Tröte. Wer es lauter mag, sollte sich den Punkrock-Frühschoppen am 26. April 2026 in der Stadthalle vormerken – mit Bratwurst, Tresen und Bands wie One Tape, Awesome Scampis und Bitume. Aktuelle Termine, Orte und Ticketinfos bündelt der wkm fortlaufend online.
Der Werkkreis zeigt damit, was Kultur im Sauerland leisten kann: Nähe, Neugier und die Fähigkeit, Menschen unterschiedlichster Szenen an einem Abend an einen Ort zu bringen.
Mehr Infos: www.meschede.de/wkm


