
Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Schmallenberg 2025 (von links nach rechts): stellv. Bürgermeister Dietmar Albers, Bürgermeister Burkhard König, Werner Lingemann, Monika und Peter Bonnen, Heinrich Beghoff, Alfons Brüggemann Ulrich Brüggemann, Rolf Schneider, Johannes Göddeke, stellv. Bürgermeister Dietmar Weber und Hans-Georg Beste.
„Das Ehrenamt hat in Schmallenberg einen hohen Stellenwert. Es ist das Fundament unserer Gemeinschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte Schmallenbergs Bürgermeister Burkhard König am Sonntag, 23. März die sieben Ehrenamtspreisträger 2025 der Stadt Schmallenberg in einer Feierstunde im Kleinen Saal der Stadthalle. In Anwesenheit zahlreicher Ratsmitglieder sowie der Familien, von Verwandten und Freunden der Preisträger ehrte die Stadt Schmallenberg Heinrich Berghoff aus Westfeld, die Eheleute Monika und Peter Bonnen, Anne Brüggemann aus Schmallenberg, Ulrich Brüggemann aus Fleckenberg, Johannes Göddeke aus Oberhenneborn, Werner Lingemann aus Niedersorpe und Rolf Schneider aus Bad Fredeburg.

Grundstein zum Erfolg
Bürgermeister Burkhard König betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamts. „Was wäre unsere Gesellschaft, unser Schmallenberg, ohne die Menschen, die tagtäglich ohne Wenn und Aber bereit sind, mit großem Idealismus in Vereinen, sonstigen Organisationen oder als Einzelkämpfer ehrenamtlich ihre Frau oder ihren Mann zu stehen?“ Und weiter: „In unserer Stadt, in unseren 84 Ortschaften funktionioeren viele Dinge, für die uns andere beneiden. Einwohnerin nen und Einwohner übernehmen traditionell und ganz selbstverständlich im großen Umfang viele Aufgaben im Ehrenamt.“
Verein, Heimatort, Stadt
Bei der Würdigung der sieben Ehrenamtspreisträger unterstützten den Bürgermeister seine Stellvertreter Hans-Georg Bette, Dietmar Albers und Dietmar Weber. Einer, der für seinen Heimatort Westfeld lebt, der für den Sport und seine Institutionen kämpft und jede freie Minute damit verbringt, ist Heinrich Berghoff aus Westfeld. Besonders für den Einsatz um das Skilanglaufzentrum Hochsauerland in Westfeld und seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung bekam er den Ehrenamtspreis 2025. Die Eheleute Monika und Peter Bonnen haben mit ihrem Engagement für das Jugend- und Musiktheater „Junges Gemüse“ einen unschätzbaren Wert für die kulturelle Entwicklung der Region geleistet. Sie haben vielen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihre Träume zu verwirklichen und sind für viele ein Vorbild in Sachen Engagement und Leidenschaft.
Anne Brüggemann aus Schmallenberg, die aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht anwesend sein konnte, hat durch ihre jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit und ihr Engagement für die Caritas Schmallenberg sich in vielen Bereichen für das Wohl anderer eingesetzt und damit das Leben vieler Menschen in der Region bereichert. Der Second-Hand-Laden „Schatztruhe“ in der Weststraße in Schmallenberg ist ein sichtbares Beispiel für den Einsatz. Ihr Mann, Alfons Brüggemann, übernahm stellvertretend für seine Frau den Ehrenamtspreis. Mit Herzblut und Hingabe hat sich Ulrich Brüggemann aus Fleckenberg für den Erhalt der historischen Stätte Besteckfabrik Fleckenberg eingesetzt. Laudator Dietmar Weber betonte: „Ihr unermüdlicher Einsatz, ihr Engagement für das Besteckmuseum und ihre Arbeit für den Heimatverein Fleckenberg sind in hohem Maße ehrenwert und verdienen unsere Anerkennung.“
Einsatz, Engagement, Ehre
Für das Engagement von Johannes Göddeke aus Niederhenneborn passt auf jeden Fall der Satz: „Wer ein Ehrenamt ausübt, hat oder hatte auch mehrere.“ Auf beeindruckende 131 Jahre addieren sich die Zeiten der Vorstandstätigkeiten in den Vereinen und Organisationen seiner Heimatgemeinde: Schützenverein, Forstbetriebsgemeinschaft, Wegegemeinschaft und Wasserinteressentengemeinschaft. Die sichere Versorgung mit dem Lebensmittel Wasser spielt ebenso bei Werner Lingemann aus Niedersorpe ein Leben lang eine herausragende Rolle. Mit der beeindruckenden Bilanz von 50 Jahren Vorstandstätigkeit im Wasserverein Niedersorpoe ist das Engagement ein Paradebeispiel für Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht. Laudator Dietmar Albers: „Durch seine Arbeit hat er nicht nur die Infrastruktur seines Heimatortes gestärkt, sondern auch das Bewusstsein für den wertvollen Rohstoff Wasser geschafft.“
Seit nunmehr 39 Jahren ist Rolf Schneider ein unverzichtbarer Teil der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schmallenberg, Löschzug Bad Fredeburg. Für seine außergewöhnlichen Verdienste und sein langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielt der Bad Fredeburger ebenfalls den Ehrenamtspreis der Stadt Schmallenberg. Zum Abschluss der Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Burkhard König für all das Engagement, die unermüdliche Arbeit und die tägliche Motivation. „Sie alle, liebe Preisträgerinnen und Preisträger, haben diesen Preis mehr als verdient und ich bin sehr glücklich und stolz, dass wir Sie heute mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Schmallenberg auszeichnen durften.“



