„Verantwortung übernehmen. Zukunft gestalten.“

Quelle: Borbet

Burkhard Plett über Haltung, Wandel und den Weg von BORBET

Burkhard Plett, gebürtiger Sauerländer, steht seit 2024 an der BORBET Spitze. Als CEO trägt er in herausfordernden Zeiten Verantwortung für weltweit rund 4.000 Mitarbeitende – davon gut 1.000 allein im Sauerland. Mit klarer Haltung und ruhiger Hand führt er das international agierende Familienunternehmen mit einem hervorragenden Team weiter in die Zukunft. Bodenständig im Kern. Global in der Ausrichtung. Den Menschen an allen Standorten verpflichtet.

Als ihn die Nachricht vom Tod des Unternehmensgründers Peter Wilhelm Borbet erreichte, befand sich Burkhard Plett auf einer Dienstreise im Ausland. „Auch wenn wir wussten, dass dieser Moment kommen würde – es war ein Einschnitt“, sagt der 59-Jährige. „Für die Familie. Für die Menschen im Unternehmen. Für eine Unternehmenskultur, die Herr Borbet über Jahrzehnte geprägt hat – und die wir in seinem Sinne weiterführen.“

Verantwortung für Mitarbeitende und Regionen
Für Burkhard Plett steht ein Grundsatz im Mittelpunkt: „Fairness gegenüber den Mitarbeitenden. Wir tragen Verantwortung für Arbeitsplätze, für Familien und für die Regionen, in denen wir zuhause sind.“ Diese Haltung verbindet alle BORBET-Standorte – ob im Sauerland, in Sachsen, in Thüringen, in Bayern, in Österreich oder in Südafrika.

Plett ist seit vielen Jahren eng mit BORBET verbunden:
Als langjähriger Geschäftsführer Vertrieb OEM prägte er wichtige Weichenstellungen, bevor er das Unternehmen zwischenzeitlich verließ und 2024 als CEO zurückkehrte – mit tiefem Verständnis für das globale Geschäft, die Besonderheiten aller Werke und die Herausforderungen der Branche. „Wir müssen Dinge bewusst anders machen als unsere Marktbegleiter. Innovation ist für uns keine Option – sie ist Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.“ Auch wenn die Wurzeln des Unternehmens im Sauerland liegen, entsteht Fortschritt heute im Zusammenspiel der gesamten Unternehmensgruppe. Entwicklungsimpulse aus Hallenberg-Hesborn und Medebach werden standortübergreifend weitergedacht, sodass z.B. immer wieder neue Raddesigns, nachhaltigere Verfahren und effiziente Prozesse gemeinsam vorangetrieben werden. „Die internationale Vernetzung ist unser Vorteil.“ Seine Herkunft bleibt dennoch spürbar: „Eine gewisse Gelassenheit im Trubel hilft – sie schafft Klarheit, gerade wenn Entscheidungen weitreichend sind.“

Herausfordernde Rahmenbedingungen – eigener Kurs
Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sieht Plett realistisch: „Die Industrie braucht verlässliche Impulse. Doch die Veränderungen kommen zu langsam oder gehen teils sogar in die falsche Richtung.“ Deshalb arbeitet BORBET an eigenen Strategien – energieeffizient, digital, nachhaltig. „Autark werden wir nicht. Aber intelligente Energiespeicher, alternative Energiemixe und Prozessoptimierungen sind zentrale Zukunftsthemen – an allen Standorten.“

Familienunternehmen mit offener Kultur
Trotz internationaler Ausrichtung bleibt BORBET ein Familienunternehmen – in Struktur und in Haltung. „Schlanke Hierarchien sind wichtig“, betont Plett. „Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin etwas Wichtiges sieht, soll er oder sie mich ansprechen können – offen, direkt, ohne Hürden. Das gilt in allen Werken“

BORBET 2030 – Ein Unternehmen im Wandel
Mit Blick nach vorn fasst Plett die strategische Ausrichtung in wenigen, klaren Worten zusammen „Innovativer, internationaler, nachhaltiger.“ Darauf arbeitet BORBET bis 2030 hin: Ein Unternehmen, das regional verwurzelt und global verantwortlich handelt. Das Werte bewahrt und gleichzeitig bereit ist, neue Wege zu gehen. Das die Haltung von Peter Wilhelm Borbet fortführt: Verantwortung übernehmen. Zukunft gestalten.