Quelle: Franz Trippe
– Wie Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft das Sauerland entwickelt
Die Infrastruktur verschwindet meist unsichtbar unter der Erde. Ihre Bedeutung für die Entwicklung des Sauerlandes ist dagegen enorm. Unternehmen wie die Franz Trippe GmbH gehören seit Jahrzehnten zu den wichtigen Partnern, wenn es um Kanalbau, Straßenbau, Siedlungswasserwirtschaft und die Erschließung neuer Baugebiete geht. Das Unternehmen mit Sitz in Schmallenberg ist vor allem im Kanal- und Straßenbau sowie in der Flächenentwicklung aktiv.
Kanäle, Leitungen, Regenrückhaltungen: Die unsichtbare Infrastruktur unter unseren Orten
Schon seit Jahren begleitet die Firma Trippe im Sauerland Projekte rund um Wasser- und Abwassertechnik. Dazu gehören Regen- und Schmutzwasserkanäle ebenso wie Leitungsbau und komplexe Entwässerungssysteme. Gerade in Zeiten zunehmender Starkregenereignisse gewinnen moderne Wasserführung und nachhaltige Infrastruktur weiter an Bedeutung.
Sichtbar wird diese Arbeit beispielsweise im neuen Baugebiet „Am Hesternberg/Am Ledde“ in Oberhundem (Kirchhundem). Dort wurden seit 2023 auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar insgesamt 28 Baugrundstücke erschlossen.
Neben dem Straßenbau umfassten die Arbeiten auch die komplette Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Für die Behandlung des Niederschlagswassers von Straßen,- Grundstücks,- und Dachflächen musste dabei eine eher selten eingesetzte technische Lösung gewählt werden. Hintergrund war die Vorgabe, das anfallende Regenwasser zunächst zurückzuhalten und nur eine genau festgelegte Wassermenge pro Sekunde gedrosselt und indirekt in die Hundem einzuleiten. Da im Baugebiet nicht ausreichend Fläche für ein offenes Regenrückhaltebecken zur Verfügung stand, fiel die Entscheidung auf eine unterirdische Rückhaltelösung.
Dazu wurden unter der Erschließungsstraße drei miteinander verbundene Regenrückhaltebauwerke errichtet. Die Verkehrslast tragende Konstruktion besteht aus einem belastbaren, stapelbaren Hohlkastensystem, das in seiner Form an Getränkekisten erinnert. Nach dem Einbau wurden die Anlagen mit einem Gesamtrückhaltevolumen von rund 400 Kubikmetern vollständig in eine PE-Folie eingeschlossen und wasserdicht verschweißt.
Heute ist von dieser technischen Anlage an der Oberfläche nichts mehr zu erkennen. Die Erschließung des Baugebiets stellt jedoch einen wichtigen Zukunftsschritt für die Entwicklung des Ortes dar.
Quelle: Franz Trippe GmbHTrinkwasserhochbehälter: Die Mithilfe beim Bau zur Sicherung der Versorgung mit dem Lebensmittel Trinkwasser ist dem Bauunternehmen wichtig
Ein weiteres Beispiel ist der Hochbehälter in Oberkirchen. Auch dort war das Unternehmen an den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen beteiligt. Solche Projekte machen deutlich, wie eng Wasserversorgung, Tiefbau und regionale Entwicklung heute miteinander verbunden sind.
Hinzu kommen zahlreiche weitere Maßnahmen in der Region – von Kanal- und Straßenbauprojekten bis hin zur Erschließung von Gewerbe- und Wohnflächen. Franz Trippe beschreibt Kanalbau, Tiefbau und Flächenentwicklung ausdrücklich als zentrale Kompetenzfelder und verweist auf mehr als 50 Jahre Erfahrung im Bauwesen.
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