Quelle: Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG
Sudkessel stehen bereits unter Volldampf
Um während der gesamten Fußball-Weltmeisterschaft eine lückenlose Lieferfähigkeit für Handel und Gastronomie zu garantieren, laufen die Sudkessel im sauerländischen Meschede-Grevenstein bereits in diesen Wochen unter Volldampf. „Solche Großevents erfordern eine weitsichtige Planung, damit die unwägbare Verbrauchernachfrage jederzeit gewährleistet ist“, beschreibt Veltins-Vertriebsgeschäftsführer Rainer Emig die aktuelle Herausforderung.
Abverkauf hängt vom Erfolg der deutschen National-Elf ab
„Internationale Fußballevents sind willkommene zusätzliche Verzehranlässe für Brauereien, die gute thematische Aufhänger für Promotion-Maßnahmen am Point of Sale bieten“, so Rainer Emig. Dazu sind neben Sonderaufbauten im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Getränkeabholmärkten (GAM) auch Drive-In-Aktionen geplant, die es in Zusammenarbeit mit ausgewählten Händlern im Verlauf der Weltmeisterschaft geben wird. Im zeitlichen WM-Umfeld können die Kunden dort in die Drive-In-Gasse fahren, ihre Bestellung aufgeben und Veltins-Promoter laden die gewünschte Kistenmenge ins Auto ein. Rainer Emig: „Bequemer kann man sein ‚Rudelgucken‘ zur WM nicht vorbereiten.“ Trotz aller Impulse und vorbereitender Reinverkäufe hängen die Abverkaufserwartungen sehr stark vom Erfolg der deutschen Nationalmannschaft ab. Bedauerlicherweise hat der eventbedingte Mengenhub im Handel in den zurückliegenden 15 Jahren von Turnier zu Turnier immer weiter abgenommen. „Besonders die EM 2024 war für die nationale Brauwirtschaft eher ein Reinfall, sodass wir aktuell eher vorsichtig optimistisch auf die WM 2026 blicken.“ Damals blieben die Impulse für die nationale Brauwirtschaft weit hinter den Erwartungen der Branche zurück.
Quelle: Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KGDepressive Konsumlaune macht Brauwirtschaft zu schaffen
Für den deutschen Biermarkt insgesamt bleibt die Ausgangslage jedoch anspruchsvoll. Rainer Emig stuft den möglichen Erfolg für die Branche als unwägbar, aber hoffnungsvoll ein, obwohl der Blick zurück auf die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land vor zwei Jahren zur Sachlichkeit mahne. Schon im Vorfeld der EM hatte damals eine depressive Konsumlaune das Land geprägt, woraufhin sich die Menschen mit ihren alltäglichen Einkäufen spürbar zurückhielten. „An dieser verhaltenen Verbraucherstimmung und der allgemeinen Kaufzurückhaltung in Deutschland hat sich bedauerlicherweise bis heute nichts Wesentliches geändert“, stellt Rainer Emig fest.
Vorbereitungen für Großevents zum Leinwandschauen laufen
Dennoch bietet der Spielplan der anstehenden Weltmeisterschaft eine solide Grundlage für positive Impulse im Markt. Da sich die bislang bekannten Spieltermine der deutschen National-Elf mit 19 und 22 Uhr ausnahmslos in den Abendstunden bewegen, sind die Voraussetzungen für das klassische „Rudelgucken“ im privaten Kreis sowie in der Gastronomie und in Biergärten ideal. „Die Rahmenbedingungen für längere Eventkorridore im öffentlichen Raum sind ebenfalls geschaffen, sodass vielerorts Vorbereitungen fürs Leinwandschauen getroffen werden“, so Rainer Emig. Ob und in welchem Maße sich jedoch eine echte, flächendeckende Euphorie im Land entfachen lässt – die erfahrungsgemäß auch den Bierausstoß spürbar beflügelt –, hängt laut dem Veltins-Vertriebsgeschäftsführer ganz entscheidend vom sportlichen Abschneiden und dem erfolgreichen Weiterkommen der deutschen Nationalmannschaft ab. Veltins hat seine Hausaufgaben gemacht und steht bereit, um die Fans bei jedem Turnierschritt erfrischend zu begleiten.



