Segenswünsche für den Sauerländer Abt Stephan Schröer OSB

Altabt Stephan Schröer

50-jähriges Jubiläum der Abtswahl in der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede / Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratuliert Abt Stephan Schröer OSB

Ein Sauerländer aus Überzeugung

Stephan Schröer wurde 1940 in Freienohl geboren. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft in Münster und Köln und arbeitete zunächst als Diplom-Kaufmann bei einer Bank. 1967 entschied er sich für einen völlig anderen Lebensweg und trat in die Benediktinerabtei Königsmünster ein. Es folgten Studien der Philosophie und Katholischen Theologie. 1972 wurde er zum Priester geweiht.

Nur vier Jahre später, am 23. August 1976, wählte ihn der Konvent zum zweiten Abt der noch jungen Abtei Königsmünster. 25 Jahre lang, bis zum 23. August 2001, stand er an ihrer Spitze.

Sein Wahlspruch „Ihr seid zur Freiheit berufen“ wurde dabei weit mehr als eine Überschrift über seine Amtszeit. Die Mönchsgemeinschaft entwickelte sich weiter, das Gymnasium wuchs und die Jugendarbeit der Abtei gewann an Bedeutung. Zum 50. Jahrestag seiner Wahl würdigt auch der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz das Wirken des Altabtes und sendet seine Glück- und Segenswünsche auf den Mescheder Klosterberg.

Ein Freund und Begleiter von WOLL

Für uns bei WOLL ist Stephan Schröer jedoch weit mehr als der ehemalige Abt von Königsmünster. Über viele Jahre ist eine besondere Verbindung entstanden – getragen von gegenseitigem Vertrauen, Wohlwollen, offenen Gesprächen und seiner stetigen Unterstützung für die Idee WOLL.

Wenn es um das Sauerland, seine Menschen, seine Zukunft und seine Identität ging, war und ist Altabt Stephan für uns immer ein wichtiger Gesprächspartner. Einer, der zuhört, nachfragt, widerspricht, ermutigt und den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus richtet.

Schon 2016 sagte er im großen WOLL-Interview einen Satz, der bis heute aktuell geblieben ist: Das Sauerland dürfe nicht zu einer „Binnenkultur“ werden. Er warb für Offenheit, Zusammenarbeit und den Mut, Neues auszuprobieren. Fünf Jahre später, zum zehnjährigen Bestehen von WOLL, trafen wir ihn erneut zum ausführlichen Gespräch. Damals brachte er seine Verbundenheit zur Heimat auf einen wunderbaren Nenner: „Das Sauerland schenkt mir Freiheit.“

Diese Freiheit versteht Stephan Schröer nie als Rückzug auf die eigene Heimat. Im Gegenteil: Für ihn gehören Heimatverbundenheit und Weltoffenheit zusammen. Das Sauerland ist Basis und Ausgangspunkt, aber niemals Grenze.

WOLL-Interview
Altabt Stephan Schröer im Interview mit den WOLL-Redakteuren Tiny Brouwers und Hermann-J. Hoffe

Danke, Altabt Stephan!

50 Jahre nach seiner Wahl zum Abt ist Stephan Schröer für viele Menschen noch immer ein geschätzter Gesprächspartner, Impulsgeber und Wegbegleiter. Seine Gedanken über Freiheit, Verantwortung, Heimat, Alter und Jugend haben nichts von ihrer Aktualität verloren.

WOLL gratuliert Altabt Stephan Schröer OSB von Herzen zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum.

Wir sagen aber auch ganz persönlich: Danke, lieber Stephan! Danke für Deine Freundschaft. Danke für Dein Wohlwollen gegenüber WOLL. Danke für die vielen Gespräche und Gedanken, für Deine Ermutigung und Deine Unterstützung auf unserem Weg.

Für die kommenden Jahre wünschen wir Dir Gesundheit, weiterhin wache Neugier auf Menschen und die Welt – und Gottes reichen Segen.

WOLL – das Sauerland sind wir. Und Menschen wie Stephan Schröer gehören ganz besonders dazu.