
Am 25. September 2025 heißt es wieder: Arbeitsplätze tauschen, Vorurteile abbauen, Teilhabe stärken. Der bundesweite Aktionstag Schichtwechsel, koordiniert von der Bundesarbeitsgemeinschaft WfbM, bringt Menschen mit Behinderung aus Werkstätten und Mitarbeitende aus Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts für einen Tag zusammen – und sorgt für echte Begegnungen.
Begegnungen auf Augenhöhe
Täglich arbeiten über 310.000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten. Viele wissen wenig über deren Tätigkeiten und Fähigkeiten. Der Schichtwechsel schafft direkte Begegnungen: Beschäftigte aus Werkstätten arbeiten in Unternehmen, während Mitarbeitende aus der Wirtschaft die Werkstätten kennenlernen. So entsteht Verständnis und Respekt – auf beiden Seiten.
Teilhabe sichtbar machen
Der Schichtwechsel zeigt, wie viel Potenzial in inklusiven Arbeitswelten steckt. Unternehmen entdecken neue Talente, Werkstattbeschäftigte sammeln wertvolle Erfahrungen – und manchmal entstehen daraus sogar langfristige Beschäftigungsmöglichkeiten.
Prominente Unterstützung
Auch Politik und Verwaltung zeigen Engagement und beteiligen sich aktiv am Schichtwechsel. In ganz Westfalen beteiligen sich Kommunen, soziale Einrichtungen und private Unternehmen – von der Stadtverwaltung bis zum Hotelgewerbe.
Zahlen, die bewegen
2024 nahmen über 4.200 Personen am Schichtwechsel teil. Für 2025 rechnen die Veranstalter mit einer Rekordbeteiligung. Die Resonanz aus der Wirtschaft ist durchweg positiv – viele Betriebe entdecken neue Potenziale und Talente.
Mitmachen leicht gemacht
Interessierte Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen können sich bei Werkstätten in ihrer Region melden oder über schichtwechsel-deutschland.de informieren.
„Wenn Sie sich angesprochen fühlen und Lust auf diese Erfahrung haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir freuen uns über jeden Interessenten“, so das Sozialwerk St. Georg, LenneWerk gGmbH, Lenne- Werkstatt.
Ansprechpartnerin:
Katja Dammes, Fachbereichsleitung
Tel. 02972/ 301187




