SauerlandRundfahrt 2026: Vier Tage Radsport im Land der 1000 Berge

Quelle: SauerlandRundfahrt

„Diese Strecke lässt keinen Zweifel zu, dass am Ende der Stärkste gewinnt.“

Vom 3. bis 6. September 2026 wird das Sauerland erneut zur großen Radsportarena. Vier Etappen in vier Tagen, zahlreiche Anstiege, rasante Abfahrten, ein internationales Starterfeld und zum Abschluss ein Jedermannrennen: Die SauerlandRundfahrt verbindet anspruchsvollen Spitzensport mit einem großen Radsporterlebnis für die gesamte Region.

Und das Rennen hat inzwischen eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Was vor einigen Jahren als Idee entstand, ist heute ein internationales Etappenrennen quer durch Südwestfalen. Organisiert wird die SauerlandRundfahrt in Zusammenarbeit mit der SVL Sports GmbH und den Städten Arnsberg und Winterberg. An der Ursprungsidee war auch Hermann Hoffe vom WOLL-Magazin beteiligt.

Damit knüpft die Rundfahrt zugleich an eine lange Radsporttradition in der Region an. Die Henneseerundfahrt des RSC Hochsauerland, die „Norddeutsche Meisterschaft“ des RC Victoria Neheim oder der Klassiker Gütersloh–Warstein–Gütersloh haben ihre Spuren hinterlassen. Auch die Deutschland Tour führte in den vergangenen Jahren mehrfach durch das Sauerland.

Vier Tage – vier Herausforderungen

Los geht es am Donnerstag, 3. September, mit einem 13,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren mit Start und Ziel auf dem Briloner Marktplatz.

Am Freitag wartet bereits die erste große Prüfung: Die 135 Kilometer lange Bergetappe von Brilon nach Siedlinghausen verlangt den Fahrern einiges ab.

Der Samstag gehört dem 122 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen.

Das große Finale folgt am Sonntag, 6. September: Über 133 Kilometer führt die entscheidende Bergetappe vom Brückenplatz in Alt-Arnsberg nach Winterberg. Das Ziel liegt direkt auf dem Kahlen Asten im Schatten des Astenturms.

Wenn aus Bergwertungen Partymeilen werden

Die SauerlandRundfahrt lebt dabei nicht allein vom sportlichen Wettbewerb. Gerade die Zuschauer entlang der Strecke haben in den vergangenen Jahren für jene Atmosphäre gesorgt, die das noch junge Rennen zunehmend zu einem Sauerländer Radsportklassiker macht.

Hirschberger Wand, Arnsberger Schlossberg, Niederwald zum Odin bei Meschede oder Rochuskapelle in Eslohe: Aus anspruchsvollen Bergwertungen wurden immer wieder regelrechte Partymeilen. An der Hirschberger Wand warten dabei Steigungen von bis zu 33 Prozent.

Das Sauerland liefert für ein solches Rennen die ideale Bühne: Berge, Täler, kleine Dörfer, Städte und immer wieder anspruchsvolle Anstiege. Genau deshalb passt der Satz über der diesjährigen Rundfahrt so gut:

„Diese Strecke lässt keinen Zweifel zu, dass am Ende der Stärkste gewinnt.“

Quelle: SauerlandRundfahrt

Am Sonntag dürfen alle ran

Zum großen Finale können auch Hobbyfahrer selbst erleben, was eine SauerlandRundfahrt bedeutet. Das Jedermannrennen am 6. September führt auf der Originalstrecke der vierten Etappe von Arnsberg Richtung Winterberg. Angeboten werden eine Mittel- und eine Langdistanz.

Damit wird die SauerlandRundfahrt 2026 weit mehr als ein Profirennen. Sie ist vier Tage lang Werbung für den Radsport – und zugleich für eine Region, deren Landschaft wie geschaffen scheint für ein Rennen durch das Land der 1000 Berge.

3. bis 6. September 2026 – vier Tage Radsport, vier Etappen und ein ganzes Sauerland als Gastgeber.

Weitere Informationen, Strecken und Anmeldung zum Jedermannrennen:
SauerlandRundfahrt 2026