Quelle: Bumbacher Blaskapelle
Als Dirigent des Spielmannszuges Kirchrarbach in den 1960er Jahren lag es Franz Gerke am Herzen, auch in Kirchrarbach eine Dorfkapelle mit Blasmusik ins Leben zu rufen. Er nutzte die Gelegenheit, als das Musikhaus Biebrichs in Meschede in Konkurs ging, und erwarb einen Großteil der Musikinstrumente. Diese brachte er an, seiner Meinung nach, befähigte Personen, und in der Schneiderstube begann das Proben. Daraus entstand 1962 die Bumbacher Blaskapelle.
Quelle: Bumbacher Musikkapelle
Die ersten Auftritte fanden bei den Prozessionen zu Christi Himmelfahrt und Fronleichnam statt, später folgten Pfarrfeste, Martinsumzüge und das eigene Schützenfest.
In den 1970er Jahren zog sich Franz Gerke altersbedingt zurück. Ab 1975 übernahm Norbert Wüllner die Vereinsführung und leitete diese 25 Jahre lang. Seit dem Jahr 2000 steht Stephan Heimes als Vorsitzender an der Spitze.
Die Probenräume wechselten im Laufe der Jahrzehnte mehrfach: von der Schneiderstube über das Schwesternhaus, die Schreinerei Gierse, das Feuerwehrhaus und die Tiefbaufirma Wüllner bis hin zum Vereinsraum in der ehemaligen Grundschule.
Die Kapellengröße schwankte lange zwischen 15 und 20 Personen. Aktuell besteht die Bumbacher Blaskapelle aus sechs Musikerinnen und 21 Musikern. Zahlreiche Veranstaltungen im Stadtgebiet, besonders im Henne- und Rarbachtal, werden musikalisch begleitet. Das Repertoire umfasst traditionelle Blasmusik mit Polka-, Marsch- und Walzernoten. Ergänzend kommen regelmäßig aktuelle Kompositionen hinzu, die für Abwechslung und musikalische Weiterentwicklung sorgen.
Eine liebgewonnene Tradition ist das Spielen von Weihnachtsliedern in den einzelnen Dörfern am vierten Advent, ein schöner Abschluss des musikalischen Jahres.



