Öffentliche Kundgebung gegen den Ausbau von Windkraftanlagen im Sauerland 

Quelle: HSK-Gegenwind

RA Mock verwies in seinem Beitrag auf die Rohstoffgewinnung für die Windkraftanlagen (WKA). Diese gehe häufig mit erheblichen Eingriffen in Natur- und Lebensräume in Ländern des Globalen Südens einher.

Trotz widriger Wetterbedingungen versammelten sich am vergangenen Samstagnachmittag wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Kundgebung und Mahnwache auf dem Winterberger Marktplatz. Anlass war der geplante Ausbau von Windkraftanlagen im Sauerland – insbesondere im Bereich Winterberg und dem Ortsteil Grönebach, der mit insgesamt elf geplanten Anlagen besonders stark betroffen wäre. 

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein HSK-Gegenwind – Verein für Umwelt- und Naturschutz Nuhnetal e.V. Ziel der Kundgebung war es, auf die möglichen Auswirkungen der geplanten Windkraftvorhaben weiter aufmerksam zu machen und den Dialog in der Region zu stärken. 

Dialog in der Region stärken

Die öffentliche Kundgebung wurde durch einige Redner wie Sebastian Vielhaber (Geschäftsführer HSK-Gegenwind und Rats-/Kreistagsmitglied der FWG), den bekannten Rechtsanwalt Thomas Mock aus Königswinter, Prof. Dr. Klaudia Witte von der Universität Siegen und 1. Vorsitzende im NABU Siegen-Wittgenstein sowie Dieter Hahn (Deutsche-Klima-Retter Institut) bereichert, die in ihren Beiträgen auf die Auswirkungen auf den geplanten Bau von Windenergieanlagen eingingen. Sie beleuchteten verschiedene Aspekte der geplanten Windenergieanlagen und unterstrichen die Bedeutung des Anliegens. 

Quelle: HSK-Gegenwind
Frau Prof. Dr. Witte: „Windräder im Wald – Industrieanlagen am völlig falschen Standort“.

RA Mock verwies in seinem Beitrag auf die Rohstoffgewinnung für die Windkraftanlagen (WKA). Diese gehe häufig mit erheblichen Eingriffen in Natur- und Lebensräume in Ländern des Globalen Südens einher. Er empfahl hierzu die weiterführende Lektüre „Grüner Kolonialismus – zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit“, herausgegeben von Miriam Lang, Mary Ann Manahan und Benno Bringel. Der Redebeitrag von Frau Prof. Dr. Witte stand unter dem Titel „Windräder im Wald – Industrieanlagen am völlig falschen Standort“. Sie ging insbesondere auf die aus ihrer Sicht erheblichen negativen Auswirkungen auf das Ökosystem Wald ein und verwies auf mögliche Folgen für Flora, Fauna und das ökologische Gleichgewicht. Als Literaturhinweis wurde auf das Buch „Windkraft – schadet Umwelt, Menschen, Tieren und Pflanzen mehr als jede andere Energiequelle“ von Dr. Peter F. Mayer verwiesen. 

Auch der Bürgermeister der Stadt Winterberg, Michael Beckmann, suchte das Gespräch mit den Anwesenden und nahm sich Zeit für Anliegen, Fragen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger. 

Kontakt/Infos – Internet: https://hsk-gegenwind.de / E-Mail: info@hsk-gegenwind.de