
Gesunde Küche für Genuss und Lebensfreude im Alter
Wer im WohnGut Saalhausen zu Gast ist, merkt schnell: Hier lässt es sich nicht nur außerordentlich stilvoll wohnen und leben, sondern auch ziemlich gut essen. Täglich kommen frisch zubereitete Mahlzeiten auf den Tisch, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Das gute Essen ist schon immer ein Teil des Gesamtkonzeptes vom WohnGut und ist essentieller Bestandteil des WohnGut Vital-Programmes. Es zielt darauf ab, das Bewohnerinnen und Bewohner durch Ernährung, Bewegung und mentale Stärke möglichst lange gesund und rüstig bleiben.
Das WohnGut Saalhausen bietet drei moderne Wohnkonzepte für ältere Menschen im Herzen des Sauerlands, direkt am Kurpark von Lennestadt-Saalhausen. Es vereint Service-Wohnen, Gemeinschafts-Wohnen und Pflege-Wohnen unter einem Dach und schafft damit einen Rahmen, in dem Individualität und Unterstützung gleichermaßen Platz haben. Die Küche spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie verbindet Genuss mit Verantwortung, stärkt das gemeinschaftliche Leben im Restaurant und folgt einem Ansatz, der angesichts eines wachsenden Bewusstseins für gesunde Ernährung im Alter zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Frischer Wind in der Küche
Seit Dezember 2025 leitet Mike Mathes die Küche des WohnGuts. Der 39-jährige Schmallenberger begann 2006 seine Ausbildung in Westfeld und sammelte rund zehn Jahre Erfahrung in verschiedenen gastronomischen Betrieben im Sauerland – von Großküchen über Hotels bis hin zu gehobenen Restaurants. Während der Corona-Zeit arbeitete er kurzzeitig handwerklich, kehrte aber immer wieder zum Kochen zurück. „Es war für mich immer klar, dass ich zurück in eine Küche will, in der ich wirklich gestalten kann“, sagt Mathes. Und das kann er hier.
Die Arbeit im WohnGut unterscheidet sich deutlich von normalen Restaurants. „Hier bekochst du jeden Tag die gleichen Menschen. Es geht nicht darum, einmal im Monat ein besonderes Menü zu servieren, sondern jede Mahlzeit muss frisch, abwechslungsreich und hochwertig sein. Jeden Tag. Das ist ein besonders hoher Anspruch“, erklärt Mathes. Jeden Tag werden Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte und Desserts zubereitet, saisonal, frisch und regional. Gleichzeitig werden Allergien, Unverträglichkeiten und individuelle Vorlieben berücksichtigt. Drei verschiedene Menüs gibt es zur Auswahl: Manche Bewohner möchten weiterhin ihren traditionellen Schweinebraten serviert bekommen, andere trauen sich auch mal an außergewöhnlichere Gerichte heran. „Es ist für jeden etwas Passendes dabei.“

Qualität im Alltag
Gerade dieser kontinuierliche Anspruch macht die Aufgabe besonders. Anders als im klassischen Restaurantbetrieb kommen die Gäste nicht nur gelegentlich, sondern Tag für Tag. Entsprechend aufmerksam beobachtet das Küchenteam, was gut ankommt, wo sich Vorlieben verändern oder mehr Abwechslung gewünscht wird. Der eine bevorzugt kräftigere Würze, der andere eher leichte Kost. „Man muss zuhören und flexibel bleiben“, sagt Mathes.
Sein Ansatz orientiert sich am Prinzip der Longevity: ausgewogene Mahlzeiten, frische Zutaten, möglichst wenig stark verarbeitete Produkte und eine Zubereitung, die bekömmlich ist. Gleichzeitig spielen vertraute Vorlieben eine wichtige Rolle. Viele Bewohner haben über Jahrzehnte feste Vorstellungen davon entwickelt, was für sie zu einer guten Mahlzeit gehört. Statt radikale Veränderungen durchzusetzen, setzt die Küche deshalb auf Auswahl und behutsame Impulse.
Dass die Mahlzeiten im WohnGut mehr sind als reine Versorgung, zeigt sich täglich im Restaurant. Hier treffen sich die Bewohnerinnen und Bewohner, kommen ins Gespräch und pflegen soziale Kontakte. Die Küche schafft dafür die Grundlage – auch wenn sie selbst im Hintergrund arbeitet. Für Mike Mathes liegt genau darin der besondere Reiz seiner Aufgabe: verlässlich Qualität zu liefern, die Vertrauen schafft und den Alltag der Menschen spürbar bereichert.
Quelle: WOLL Magazin


