Kommt es (tatsächlich) zum Kundenschwund?

Von der Verlängerung der A 46 erwartet man sich eine gewisse Entlastung der alten B 7. Doch bedeutet weniger Durchgangsverkehr auch weniger Kundschaft für Bestwigs Geschäfte? Entstehen vielleicht gerade durch eine Reduktion des Verkehrs neue Chancen für die Unternehmen vor Ort? Wir wollten mal wissen, welche Erwartungen vorherrschen

A 46 – Was lange währt wird endlich gut

Kaum eine Autobahn ist in den Köpfen der Sauerländer so präsent wie die Autobahn A 46 – und das nicht zuletzt wegen der Stauschau im Radio. Im letzten Jahr standen die Pendler in Deutschland laut ADAC 459.000 Stunden im Stau, in einer Blechlawine, die 38 Mal um unsere Erde reichen würde. Ein Drittel aller Staus hat Nordrhein Westfalen zu verzeichnen und damit auch die A 46, die lange Zeit sogar unter den Top10 der verkehrsreichsten Straßen Deutschlands rangierte.

Die Daten und Fakten zum Neubau

Zahlen gefällig? Bei allen technischen und optischen Feinheiten - erst ein paar Zahlen verdeutlichen den Gesamtumfang einer solchen Baumaßnahme. Was die Zahlen und Fakten angeht, sorgte vor allem die Talbrücke Nuttlar bereits im Vorfeld für viel Aufsehen.

Großes Lob für beteiligte Unternehmen

Das Teilstück der A46 zwischen Bestwig - Nuttlar gilt als ingenieurtechnisches und architektonisches Meisterwerk. Über 200 „Auftragnehmer“ - von Baufirmen über Ingenieurbüros bis zu diversen Kleinunternehmen - haben daran mitgewirkt, darunter ein Großteil aus der Region. Vor Auftragserteilung hatten sich die Unternehmen in einem genau festgelegten, geheimen und fairen Bieterwettbewerb durchgesetzt. „Die Unternehmen waren top mit sehr guter Qualität“, sagt ein sehr zufriedener Projekt-Leiter Richard Mede.

Brückenplanung

Wir planen mal ein paar Brücken, bestellen die Baufirmen und kurze Zeit später stehen die Bauwerke da. Na, ganz so einfach ist es natürlich nicht. Nicht nur beim Bau, sondern bereits in der Planungsphase müssen sehr viele Vorschriften und Richtlinien beachtet und die richtigen Wege eingehalten werden. Hört sich nach viel Büroarbeit an – ist es auch. Aber in erster Linie ist die Planung der 11 Brücken – mit Nuttlarer Talbrücke als Krönung - eine herausragende Ingenieursleistung

A 46 – Ausfahrt Meschede

Das ZWEISTEIN in der Steinstraße in Meschede ist mehr als nur ein Prestige-Projekt. Das „alte Arbeitsamt“ ist in den letzten zwei Jahren aufwendig kernsaniert worden und schließlich aus seinem Schönheitsschlaf erwacht. Fast 20 Jahre stand es vollkommen leer und heute ist das Gebäude weder von außen, noch von innen wiederzuerkennen.

Wie kommt denn nur die Straße da hoch?

Beeindruckt steht man vor diesem majestätischen Bauwerk, das selbst für die Architekten und Ingenieure eine Herausforderung war. Eine Talbrücke von 115 Meter Höhe, mit einer Gesamtlänge von 660 Meter und Spannweiten von bis zu 115 Metern! Staunen und Respekt vor einer solchen Meisterleistung sind die ersten Eindrücke. Dann aber fragt man sich, wie es überhaupt möglich ist, eine solche Brücke zu bauen …?

Die Bürgermeister von Bestwig, Olsberg und Brilon im WOLL-Interview

Die Weiterführung der A 46 von Bestwig-Velmede nach Nuttlar wird sich positiv auf Wirtschaft, Tourismus und die Mobilität der Menschen in Bestwig, Olsberg und Brilon auswirken. Davon sind die Bürgermeister der drei Kommunen, Ralf Péus, Wolfgang Fischer und Dr. Christof Bartsch, überzeugt. Im Gespräch mit der WOLL-Redaktion beklagen sie gleichzeitig die „Stagnation und schleppenden Planungen“ der Weiterführung der A 46 als B 7n Richtung Brilon sowie der L 776 n als Entlastung für Nuttlar.

Elisabeth-Klinik Bigge jetzt gut “verbunden”

Endlich rollen Autos, Busse und LKW über das neue Teilstück der A 46! Ein Mammutprojekt ist geschafft, die Menschen in der Region sind erleichtert. Kein “Stop and Go” mehr auf dem Weg in den Feierabend oder ins lange Wochenende.

Die Farbe der Bauhelme

Die Farbe der Bauhelme ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Farbunterscheidung hat sich aber bewährt, um den Überblick zu behalten. So kann schnell ausgemacht werden, welche Funktion die jeweiligen Personen auf einer Baustelle haben.

Ein Familienunternehmen mit Tradition

Bei Spedition Hartmann aus Velmede gelten höchste Standards für die Transportprozesse. Das GMP+ zertifizierte Unternehmen stellt sich seit über 50 Jahren erfolgreich den Herausforderungen des Frachtverkehrs und zeigt sich als loyaler Arbeitgeber.

Ausgleichsmaßnahmen für 80 Hektar Fläche

Ausgleichsmaßnahmen für 80 Hektar Fläche Der Landschaftsbau der A 46

„Meine Kinder sind stolz, dass ihre Mama diesen Schritt wagt“

Im Herbst startet am Klinikum Hochsauerland ein neuer Ausbildungsjahrgang. Wir haben mit zwei Schülerinnen gesprochen und gefragt, warum der Pflegeberuf für sie perfekt ist.

Adieu Dauerbeschallung?

Sie erleben tagtäglich den Autolärm, die Abgase sowie den Dreck und Staub der Straße - die Bürger zwischen Velmede und Nuttlar. Staus auf diesem Abschnitt der B7 sind keine Seltenheit. All das führte über Jahrzehnte zu einer steigenden Belastung der Anwohner. Ob nun ein Ende in Sicht ist?

Von Autobahnen bis zu Radwegen

Der Bau des neuen Teilstücks der A46 war nur durch sorgfältige Planung möglich. Aber auch Bundes- und Landesstraßen müssen geplant, gebaut und betrieben werden. Die Behörde, die hier dafür zuständig ist, ist der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Für unsere Region ist die Niederlassung Sauerland-Hochstift mit Sitz in Meschede zuständig. Wir wollten mehr über deren Aufgaben wissen und sprachen mit Niederlassungsleiter Sven Koerner

WENN BAUPLÄNE AUGEN ZUM FUNKELN BRINGEN

„Irgendwie kam eins zum anderen. Ich habe einen Freund in Bigge und weil mir das Gegurke durch Bestwig oft selbst auf den Keks ging und ich in meiner Facharbeit unbedingt über etwas Lokales schreiben wollte, war relativ schnell klar, dass der Weiterbau der Autobahn ein gutes Thema sein könnte“, erzählt Anna Siegert über die Entstehung ihres besonderen Arbeitstitels.

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