
Ausbildung zur Augenoptikerin bei ROTTLER
Augenoptik und Hörakustik gehören zu den Ausbildungsberufen, die zunächst nicht jedem gleich bekannt sind. Während Augenoptik vielen Jugendlichen zumindest ein Begriff ist, müssen die Möglichkeiten der Hörakustik häufig erst erklärt werden. Das Unternehmen ROTTLER Brillen & Hörgeräte bietet seinen Auszubildenden vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in diesen beiden Berufsfeldern.
Wer Augenoptik hört, denkt vermutlich zuerst an Brillenfassungen und Beratung. „Der Ausbildungsberuf ist jedoch deutlich umfangreicher“, beschreibt die Auszubildende Annika ihren Arbeitsalltag bei ROTTLER. Die 20-Jährige wurde durch ihr persönliches Umfeld und dadurch, dass sie selbst Brillenträgerin ist, auf die Ausbildung aufmerksam. Ein Studium kam für sie nicht infrage, da ihre Stärken vor allem im praktischen Arbeiten liegen. Ein zweiwöchiges Praktikum und ein anschließender Minijob bei ROTTLER bestätigten schließlich ihre Entscheidung für die Ausbildung zur Augenoptikerin.
Hauseigenes Ausbildungszentrum zur Weiterbildung
Eine Besonderheit der Ausbildung bei ROTTLER ist das hauseigene Ausbildungszentrum. Neben der Arbeit in der Filiale und der Berufsschule treffen sich die Auszubildenden dort alle sechs bis acht Wochen in kleinen Gruppen. An jeweils zwei Tagen werden Theorie und Praxis vertieft, offene Fragen geklärt und Erfahrungen untereinander ausgetauscht.
In der Augenoptik besuchen die Auszubildenden beispielsweise die Berufsschule in Dortmund ein bis zwei Tage pro Woche. In der Hörakustik findet der Unterricht dagegen als Blockunterricht in Lübeck statt. Dort wohnen die Auszubildenden während dieser Zeit in einem Internat. Das Ausbildungszentrum ist zugleich die ROTTLER Akademie und bietet auch nach der Ausbildung Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Dazu gehören beispielsweise spezielle Schulungen oder auch die Weiterbildung zum Meister.
Ein besseres Seherlebnis ermöglichen
Zu Annikas Aufgaben in der Ausbildung zur Augenoptikerin gehören unter anderem die Beratung der Kundinnen und Kunden, die Auswahl geeigneter Gläser, die Auftragseingabe und die Glasbestellung. In der Neheimer Filiale kommt außerdem die hauseigene Werkstatt hinzu. Dort werden Brillen selbst montiert und repariert. „Besonders schön ist es, wenn Kundinnen und Kunden ihre neue Brille erhalten und anschließend merken, wie viel besser sie sehen können“, erklärt Annika. Genau diese Wertschätzung der Kunden schätzt die 20-Jährige in ihrem Arbeitsalltag, auch wenn der Kundenkontakt anfangs zu Annikas größten Herausforderungen gehörte.
„Wer sich für das Handwerk interessiert, gleichzeitig gerne mit Menschen arbeitet und Freude an Genauigkeit hat, sollte die Augenoptik unbedingt kennenlernen“, rät Annika anderen Jugendlichen in ihrem Alter. „Besonders gut gefällt mir, dass ich in der Augenoptik mit viel Feingefühl und Präzision arbeiten muss“, erzählt sie.
Ausbildung mit Perspektive
Paula Schäfer, Recruiterin im Unternehmen ROTTLER, ergänzt, dass in der Augenoptik auch das Gefühl für Ästhetik eine große Rolle spielt. „Eine Brille soll nicht nur gut funktionieren, sondern auch zum Menschen passen“, erklärt sie. Der Ausbildungsberuf in der Hörakustik sei dagegen mehr technisch geprägt. „Mittlerweile sind moderne Hörgeräte kleine Hightech-Geräte, die sich beispielsweise mit Smartphones oder Fernsehern verbinden lassen“, erklärt Paula Schäfer.
Insgesamt sind bei ROTTLER mehr als 120 Auszubildende beschäftigt. Im aktuellen Ausbildungsjahr starteten 50 neue Azubis. Mit mehr als 130 Filialen bietet das Unternehmen dabei zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. „Für den Einstieg stehen den Neulingen Azubipaten zur Seite, die bei offenen Fragen unterstützen können“, erklärt Paula Schäfer. Auch gemeinsame Erlebnisse gehören dazu. Beim Azubi-Tag wurde ein Seifenkistenrennen veranstaltet oder gemeinsam Insektenhotels gebaut.


