Quelle: © Elspe Festival / Jenny Photography
Der Sauerländer Herbst ist da und damit enden in Elspe die Karl-May-Festspiele 2026. Auch zur letzten Vorstellung am Sonntag kamen wieder tausende Fans nach Elspe. Auf der Naturbühne gab es auch diese Saison wieder einiges zu sehen: Die Dampflok rollte durch den Wilden Westen, ein Adler kreiste über der Naturbühne, Pferde jagten durch den Sand und gewaltige Explosionen sorgten dafür, dass es auch in den vorderen Reihen wieder heiß wurde.
„Wir hatten in diesem Jahr eine sehr besondere Saison. Die Reaktionen des Publikums auf ‚Winnetou I‘ waren von Beginn an stark, und das hat man bei jeder Vorstellung gespürt. Gleichzeitig hat unser gesamtes Team auf und hinter der Bühne wieder unglaublich viel geleistet. Darauf bin ich sehr stolz“, sagt Geschäftsführer und Regisseur Marco Kühne.
Von Karl Mays Arbeitszimmer mitten in den Wilden Westen
Dabei begann „Winnetou I“ in diesem Jahr überraschend leise. Die ersten Szenen spielten im Arbeitszimmer Karl Mays. Aus seiner Fantasie entstanden die Figuren und mit ihnen die Geschichte von Winnetou und Old Shatterhand, von ihrer ersten Begegnung über Misstrauen und Konflikte bis zur Blutsbrüderschaft. Am Ende führte die Inszenierung zurück zu Karl May, an das Grabmal von Karl und Klara May.
Dazwischen nutzte das Elspe-Team die Möglichkeiten der mehr als 5.000 Quadratmeter großen Naturbühne voll aus: mit großen Reiter- und Actionszenen, Stunts, Pyrotechnik, dem Wasserfall und immer wieder Momenten, in denen das Spektakel Platz für die Figuren und ihre Geschichte machte.
Neu im Ensemble war in diesem Sommer Thomas Koziol als Old Shatterhand an der Seite von Jean-Marc Birkholz als Winnetou. Auch Friedrich Grud stand als Santer erstmals in dieser Rolle auf der Elspe-Bühne. Beide wurden vom Publikum vom Saisonstart an begeistert aufgenommen.
„Hier zum ersten Mal als Old Shatterhand einzureiten, war schon etwas ganz Besonderes. Aber erst über die Saison merkt man, was Elspe ausmacht: die Dimension dieser Bühne, das Ensemble und vor allem ein Publikum, das unglaublich emotional reagiert. Meinen ersten Sommer im Sauerland werde ich nicht vergessen“, sagt Schauspieler Thomas Koziol.
Quelle: Foto: © Elspe Festival / Daniel Schneider2027 geht es ums schwarze Gold
Während „Winnetou I“ nun Geschichte ist, laufen die Vorbereitungen für das nächste Jahr bereits. Vom 26. Juni bis 12. September 2027 zeigt das Elspe Festival „Der Ölprinz – Schwarzes Gold in den Navajo Mountains“.
Die Geschichte spielt in Arizona im Jahr 1874: Der Rancher Forner weigert sich, sein Land an einen skrupellosen Geschäftsmann zu verkaufen. Kurz darauf wird seine Ranch überfallen und niedergebrannt. Winnetou und Old Shatterhand stoßen bei ihren Nachforschungen auf einen groß angelegten Betrug um vermeintliche Ölvorkommen. Gleichzeitig versucht der geheimnisvolle Ölprinz, die Navajos gegeneinander aufzubringen und bringt damit einen ganzen Landstrich an den Rand eines Krieges. Gemeinsam mit dem schrulligen Wirt Paddy, seiner Frau Molly und einer ebenso liebenswerten wie chaotischen Gruppe deutscher Auswanderer stellen sich die Helden einer Verschwörung, die den gesamten Südwesten erschüttern könnte. Während spektakuläre Verfolgungsjagden, explosive Überraschungen und spannende Kämpfe den Atem rauben, sorgen skurrile Begegnungen und humorvolle Momente immer wieder für herzhaftes Lachen.
Quelle: Foto: © Elspe Festival / Jenny Photography„Der Ölprinz ist ein Stoff, der wie gemacht ist für unsere Bühne: Öl, Feuer, große Konflikte – und gleichzeitig ein wenig Humor. Unsere Naturbühne bietet die perfekten Voraussetzungen für die gewaltige Action, die dieses Stück verlangt. Die Inszenierung wird ganz anders als ‚Winnetou I‘ und auch optisch eine völlig neue Welt eröffnen. Das Drehbuch liegt bereits auf dem Tisch und hält einige Überraschungen bereit, auf die ich mich jetzt schon sehr freue. Eines kann ich bereits verraten: Schon in den ersten fünf Minuten geht es richtig rund – und die halbe Bühne wird in Flammen stehen“, sagt Marco Kühne lachend.
Tickets für die neue Saison sind bereits erhältlich. Und während in Elspe langsam der Herbst einzieht, kann die Vorfreude auf den nächsten Festspielsommer schon beginnen.
Die Karl-May-Festspiele „Der Ölprinz – Schwarzes Gold in den Navajo Mountains“ laufen vom 26. Juni bis 12. September 2027.
Tickets und weitere Informationen unter www.elspe.de.
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Über das Elspe Festival:
Das Elspe Festival ist Europas größter reiner Show- und Festivalpark und gehört zu den bekanntesten Freizeit- und Showadressen in Deutschland. Herzstück sind seit Jahrzehnten die Karl-May-Festspiele auf der über 5.000 m² großen Naturbühne, deren Geschichte bis ins Jahr 1958 zurückreicht. Heute steht das Unternehmen für Live-Erlebnisse mit eigenem Profil: Karl-May-Festspiele im Sommer, Dinnershow im Winter, dazu Konzerte, Events und Veranstaltungen das ganze Jahr über. Statt Karussells und Achterbahn setzt Elspe auf das, was den Ort seit Jahrzehnten ausmacht: Menschen, Tiere, Natur und große Bilder — „Natürlich live“. Mit rund 15 Millionen Besuchern in knapp 70 Jahren hat sich Elspe zu einer festen Größe weit über das Sauerland hinaus etabliert.



