Quelle: Kloster Oelinghausen
Der ehemalige Speyrer Domorganist Markus Eichenlaub hat mit Orgelmusik aus Barock und der Neuzeit eine große Palette an Klangfarben für sein Konzert ausgesucht. Eichenlaub kennt und schätzt dieses außergewöhnliche Instrument und war bereits mehrfach hier zu Gast. Er gilt als ebenso stilsicherer wie vielseitiger Musiker. Das Erbe auszuloten heiß für ihn, klangliche und kompositorische Strukturen der alten Meister aufzugreifen und in späteren Epochen wiederzuentdecken.
Den Beginn markiert eine Toccata von Dieterich Buxtehude im typischen norddeutschen „stylus phantasticus“, die von starken klanglichen Kontrasten und extremen Stimmungswechseln geprägt ist. Im Zentrum des Programms stehen Werke von Johann Sebastian Bach, alle anderen Komponisten dieses Konzertprogramms stehen in Beziehung zu Bach: Georg Böhm als einer seiner Lehrer, Johann Ludwig Krebs als ein Schüler des Thomaskantors, Johann Pachelbal und Nicolas de Grigny als zwei Meister, die Bach als junger Mensch aus Sammlungen selbst kopiert und teilweise nachgeahmt hat. Eine klangliche Überraschung bietet eine Variationsfolge des ehemaligen Wiener-Stefans-Domorganisten Peter Planyavsky, der für seine oft originelle und humorvolle Klangsprache bekannt ist.
Markus Eichenlaub war als Domorganist in Limburg und in Speyer tätig, seit Juni liegt sein neuer beruflicher Schwerpunkt in Heidelberg, zusätzlich lehrte er u. a. als Orgelprofessor in Essen und ist international als Konzertorganist bekannt.
Eintrittskarten sind an der Abendkasse zum Preis von 15,- Euro erhältlich.



