Inklusion auf drei Rädern: Neuer Mitarbeiter bei georgs.plus startet durch

Quelle: Sozialwerk St. Georg LenneWerk GmbH

Was auf den ersten Blick wie eine ungewöhnliche Form der Fortbewegung wirkt, ist in Wahrheit Teil eines durchdachten und beispielhaften Arbeitsplatzkonzepts des Inklusionsunternehmens georgs.plus im Sozialwerk St. Georg.

Herr Pieper ist seit Kurzem Teil des Teams und übernimmt im Rahmen haushaltsnaher Dienstleistungen vielfältige Aufgaben, darunter auch einfache Gärtnertätigkeiten. Da er aktuell keinen Führerschein besitzt, wurde für ihn bewusst eine alternative Lösung geschaffen: ein Lastenfahrrad, das ihm nicht nur Mobilität ermöglicht, sondern auch einen aktiven Beitrag zu einem nachhaltigen Stadtbild leistet.

„Uns war wichtig, einen Arbeitsplatz zu gestalten, der genau zu seinen Fähigkeiten passt“, erklärt Karl-Erich Röltgen. Dieses passgenaue Konzept zeigt, wie moderne Inklusion funktionieren kann: individuell, praxisnah und mit echtem Mehrwert – sowohl für den Mitarbeiter als auch für die Gemeinschaft. Und Herr Pieper selbst? Der überzeugt nicht nur durch seinen Einsatz, sondern auch durch seine Persönlichkeit. Er gilt als hochmotiviert, engagiert und ausgesprochen freundlich. Eigenschaften, die ihn schnell zu einem geschätzten Teil des Teams gemacht haben.

Die Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger in Schmallenberg ist daher klar und herzlich gemeint: Wenn Ihnen das Lastenrad im Stadtverkehr begegnet, schenken Sie Herrn Pieper doch ein freundliches Lächeln oder einen Gruß. Es sind oft die kleinen Gesten, die den Alltag ein Stück besser machen und ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft setzen. Mit Projekten wie diesem zeigt georgs.plus eindrucksvoll, wie Inklusion nicht nur gedacht, sondern aktiv gelebt wird, mitten in Schmallenberg, sichtbar für alle.