Influencer berichten über ihre Lieblingsetappen am Rothaarsteig

Quelle: Klaus-Peter Kappest

Von Bruchhausen nach Winterberg

Meine Lieblingsetappe war die Etappe zwei am Rothaarsteig. Statt der offiziellen Strecke von Willingen nach Winterberg bin ich ca. 27 Kilometer und 700 Höhenmeter von Bruchhausen nach Winterberg gewandert.

Früh am Morgen ging es vom gemütlichen Ort Bruchhausen zurück auf den Rothaarkamm. Im sanften Morgenlicht führte der Weg durch einen Wald voller Vogelgezwitscher und frischer Luft hinauf auf den Langenberg, den höchsten Berg Nordrhein-Westfalens. Anschließend wechselten sich weite Hochheiden, blühende Wiesen, alte Buchenwälder und immer wieder schöne Ausblicke ab. Unterwegs kommt man immer wieder an Hütten vorbei, wo man einkehren kann und an der Ruhrquelle, bevor die Etappe schließlich in Winterberg endet.

Für mich ist sie die perfekte Mischung aus ruhigen Waldwegen, offenen Landschaften und den schönsten Highlights des Rothaarsteigs.“

– Anna Heupel/Instagram: annaheupel

Quelle: Anna Heupel

360°-Panoramaaussicht bei den Bruchhauser Steinen

„Die Lieblingsetappe des Sauerland Hiking Club auf dem Rothaarsteig führt über die drei markanten Bergkuppen der Ginsterköpfe hinauf zum Gipfelkreuz des Feldsteins, einem der eindrucksvollen Bruchhauser Steine – eine echte Gipfelbesteigung im Sauerland mit einer grandiosen 360°-Panoramaaussicht. Dieser Abschnitt vereint alpines Feeling mit abwechslungsreichen schmalen Pfaden, felsigen Stufen und bietet traumhafte Ausblicke, die buchstäblich bis zum Horizont reichen und das Wanderherz höher schlagen lassen. Es ist der perfekte Ort, das Sauerland in vollen Zügen zu genießen: eine Oase, in der die Seele baumeln kann, während man unberührte Natur und weite Sicht genießt. Für alle, die Panorama, Natur und unvergessliche Wandererlebnisse suchen, ist es ein wahres Wohnzimmer in der Natur und ein großes Open-Air-Outdoorkino an der frischen Luft. Ein Erlebnis, das das Wandern zu etwas ganz Besonderem macht und den Alltag in den Hintergrund treten lässt. Abgesehen von meiner persönlichen Lieblingsetappe ist der Rothaarsteig insgesamt ein wahres Wanderparadies und für Wanderer ein absolutes Muss.“

– Dennis Eydt/Sauerland Hiking Club

Quelle: Dennis Eydt

21 Kilometer bis auf den Langenberg

„Eine meiner schönsten Wanderungen am Rothaarsteig war eine ca. 21 KIlometer lange Rundtour von meiner Schwester und mir, die in Niedersfeld startete. Los ging es über den Literaturpfad hinauf zur Hochheidehütte und anschließend über den Clemensberg und die Hochheide weiter zum Ettelsberg.

Bei Siggis Hütte haben wir erst mal bei einem Getränk Sonne getankt und gepicknickt – nichtsahnend, dass wir den dicken Gewitterwolken hinter uns dabei den Rücken zukehrten. Als wir das Dilemma entdeckten, standen wir vor einer Entscheidung: Stecken wir unsere letzten Euros in eine gemütliche Einkehr in Willingen oder sparen wir sie für den Bus und brechen ab? Da wir nichts verpassen wollten, hieß es: Erst einkehren, dann weiter!

Durch die noch dampfende Landschaft ging es danach zum höchsten Punkt von NRW, dem Langenberg. Unsere Runde endete wieder in Niedersfeld, wo wir zum Abschluss noch das Kneipp-Becken mitgenommen haben. Eine absolut vielseitige Tour, die ich nur wärmstens empfehlen kann!“

– Jessica Rehfeuter/Instagram: jessica_wandert

Quelle: Jessica Rehfeuter

Vorbei am Rhein-Weser-Turm und durch die Hochheide

„Mein Lieblingsabschnitt auf dem Rothaarsteig führt vom Margaretenstein bis zur Ferndorfquelle. Erst geht es durch dichten Wald und über schmale Pfade, die sich zwischen Fichten verstecken, bevor sich der Rhein-Weser-Turm zeigt. Von dort fällt der Steig ins Schwarzbachtal, über eine kleine Holzbrücke in ein offenes Tal mit einer Bank, die zum Verweilen einlädt. Weiter geht es über die Heinsberger Hochheide zum Drei-Herren-Stein, wo sich die Geschichte von Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land trifft. Zum Ende wartet die erfrischende Ferndorfquelle. Diese Route ist optisch extrem vielseitig: dunkle Wälder, ein Bachlauf im Tal und offene Heideflächen. Genau deshalb liebe ich sie. Die Grenzregion ist dünn besiedelt, menschenleer und ideal, wenn man einfach nur in der Natur abschalten möchte.“

– Michele Hollex/instagram: naturbuddies_sauerland

Quelle: Michele Hollex

Begeisterung schon auf den ersten Kilometern

„Ich bin bereits die ersten beiden Etappen des Rothaarsteigs gelaufen, von Brilon nach Willingen und weiter bis Winterberg, und habe zusätzlich die Rothaarsteig-Spuren „Blick-ins-Land Kahle Pön“ und „Kahler-Asten-Steig“ erkundet. Besonders die erste Etappe hat mich begeistert. Sie ist unglaublich abwechslungsreich und fühlt sich stellenweise fast alpiner an, als man es im Sauerland erwarten würde. Schmale, steinige Pfade führen durch tiefe Täler, bevor es wieder hinauf auf offene Kammwege mit weiten Ausblicken geht. Genau dieser Mix macht die Strecke für mich so besonders. Ein absolutes Highlight sind die Bruchhauser Steine. Den kleinen Abstecher sollte man unbedingt mitnehmen. Die Aussicht dort oben ist beeindruckend. Abseits der Hauptroute hat mich vor allem die Rothaarsteig-Spur „Blick-ins-Land Kahle Pön“ überzeugt. Die Kombination aus offenen Heideflächen, Gipfelgefühl und der fantastische Weitblick an der Graf-Stolberg-Hütte, besonders zum Sonnenaufgang, bleibt immer in Erinnerung. Genau dieses Wechselspiel aus wilden Pfaden, offenen Höhen und großartigen Aussichten macht für mich den Reiz des Rothaarsteigs aus.“

– Pia Czychi/Instagram: pia_czychi

Quelle: Pia Czychi