Hannah Neise knackt Olympianorm

Quelle: BSD

Hannah Neise schaffte dank zwei Platzierungen unter den ersten acht in Sigulda die Olympianorm. Foto: BSD

Sigulda (pst). – Die beiden Skeleton-Damen Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Hannah Neise (BSC Winterberg) aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) schafften im lettischen Sigulda einen wichtigen Schritt Richtung Olympische Spiele in Cortina d‘Ampezzo. Bei den zwei Weltcup-Rennen brachten Platzierungen unter den ersten acht für beide die geforderte Olympianorm mit drei Rängen besser oder gleich Platz acht. Bereits am ersten Tag in Sigulda hatte Pfeifer als Achte die geforderte Norm geknackt, nachdem sie bereits in Cortina d’Ampezzo und in Lillehammer überzeugte.

Siegreich war in beiden Rennen in Sigulda die Belgierin Kim Meylemans, die am ersten Renntag die Österreicherin Janine Flock und die Britin Tabitha Stoecker auf die Plätze zwei und drei verwies. Am Freitag rangierten sich Anna Fernstädt (Tschechien) und Amelia Coltman (Großbritannien) hinter der Belgierin, die von Rang vier im ersten Lauf auf eins fuhr. BSD-Sportlerinnen waren somit an beiden Tagen nicht auf dem Treppchen.

Erinnerungen an 2021 werden wach

Neise war in beiden Rennen beste Deutsche mit Rang sechs am Donnerstag und als Fünfte am Freitag. Sie zog ein gemischtes Fazit: „Ich bin leider ein bisschen lädiert, daher war der Start nicht so gut heute. Das war ein bisschen ärgerlich, aber im Endeffekt bin ich megazufrieden. Ich habe jetzt die Olympiaquali geschafft und kann jetzt beruhigt in die Weihnachtspause gehen und die restliche Saison entspannter angehen.“ Erinnerungen an den Winter 2021/2022 werden wach. Seinerzeit sorgte Hannah Neise mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking für die erste Olympiateilnahme einer Sportlerin aus Schmallenberg.

Pfeifer erklärte nach Platz acht im ersten Rennen nach Rang sieben im Zweiten: „Ich habe diese Woche einen großen Schritt vom Training in den Wettkampf gemacht. Ich fahre mit einem deutlich besseren Gefühl hier weg als sonst.“ Beim nächsten Weltcup auf ihrer Heimbahn will sie wieder angreifen und Platz drei im Gesamtweltcup verteidigen. Die anderen Deutschen Susanne Kreher (Dresdner SC) als Siebte sowie Zehnte und Corinna Leipold (WSV Königssee) als zwei Mal Neunte sorgten für ein geschlossenes Mannschaftsergebnis.