
Was als mutige Idee begann, hat sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt: Der erste 24-Stunden-Spendenlauf des Vereins „Laufen für Glücksmomente e.V.“ hat ein endgültiges Spendenergebnis von 32.552,33 Euro erzielt. Mit diesem Geld werden nun nach und nach Einrichtungen und Projekte unterstützt, die Menschen in besonderen Lebenssituationen begleiten und ihnen Glücksmomente schenken.
Ein weiterer besonderer Augenblick fand jetzt im Wohn- und Pflegeheim Haus im Lenninghof in Schmallenberg statt. Vereinsinitiatorin Jessica Gerritsen überreichte dort symbolisch einen Spendenscheck über 2.500 Euro. Über die Unterstützung freuten sich Jenny Baumann-Krause sowie Einrichtungsleiter Markus Hoffmann, die den Scheck stellvertretend für Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende entgegennahmen.

über die Spende von 2.500 Euro.
Laufen für Glücksmomente
Für Jessica Gerritsen war die Übergabe zugleich Anlass, noch einmal auf die Entstehungsgeschichte des Vereins und die Idee hinter dem ersten Spendenlauf zurückzublicken. Aus dem Wunsch heraus, Menschen in schwierigen Lebenssituationen Glücksmomente zu schenken, entstand die Idee eines 24-Stunden-Laufes, bei dem jede gelaufene Runde und jeder gespendete Euro zählt.
Was zunächst mit einem Spendenziel von 10.000 Euro begann, entwickelte sich beim Sportfest in Grafschaft am 15. und 16. Mai zu einer Welle der Hilfsbereitschaft. Rund 160 Läuferinnen und Läufer legten gemeinsam mehr als 4.500 Kilometer zurück und sorgten für eine Spendensumme, die alle Erwartungen übertraf. Am Ende standen 32.552,33 Euro auf dem Spendenscheck – ein beeindruckendes Zeichen dafür, was gemeinschaftliches Engagement bewegen kann.
Gemeinschaft, Mitgefühl und Solidarität
Besonders in Erinnerung geblieben seien ihr nicht nur die sportlichen Leistungen, berichtete Jessica Gerritsen, sondern vor allem die vielen kleinen Begegnungen entlang der Strecke. Menschen, die mitten in der Nacht gemeinsam weiterliefen, sich gegenseitig motivierten, persönliche Geschichten erzählten oder einfach da waren, um andere anzufeuern. Genau diese Augenblicke hätten gezeigt, worum es bei „Laufen für Glücksmomente“ gehe: Gemeinschaft, Mitgefühl und gelebte Solidarität.
Auch Markus Hoffmann bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Die Spende komme unmittelbar den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses zugute und ermögliche zusätzliche Angebote und Aktivitäten, die den Alltag bereichern und Lebensfreude schenken.
Mit der Übergabe des Spendenschecks wird deutlich: Der 24-Stunden-Spendenlauf war weit mehr als eine sportliche Veranstaltung. Die damals gelaufenen Kilometer wirken bis heute nach – in Form konkreter Hilfe für Menschen, die sie besonders gut gebrauchen können. Und genau das ist die Idee von „Laufen für Glücksmomente“: Aus jeder Runde soll am Ende ein Stück Lebensfreude entstehen.



