
Ein neues Zuhause im WohnGut Saalhausen
Als Brunhilde Kebben vor zwei Jahren in das Gemeinschafts-Wohnen im Wohn- Gut Saalhausen zog, hatte sie vorher nie darüber nachgedacht, ihr Zuhause in Lennestadt-Meggen zu verlassen. Doch nach einem längeren Krankenhausaufenthalt war klar: Ein selbstständiges Leben im eigenen Haus mit großem Garten war nicht mehr möglich. „Ich habe zu meinem Mann gesagt: Günther, das geht nicht mehr. Wir können nicht mehr nach Hause“, erinnert sich die 88-Jährige.
Gemeinsam mit ihrem Mann, heute 95 Jahre alt, und ihrer Schwester Elisabeth lebt sie nun in einer der beiden Senioren-Wohngemeinschaften des Hauses. Jeder Bewohner und jede Bewohnerin hat ein eigenes Zimmer mit Bad, während Küche, Essbereich und Wohnzimmer gemeinschaftlich genutzt werden. „Man kann sich das wie eine klassische WG vorstellen“, erklärt Brunhilde. Allerdings mit einem Zusatz: Unterstützung im Alltag: „Hier wird dafür gesorgt, dass die Mahlzeiten eingenommen werden, die Wäsche gemacht wird und auch sonst alles in Ordnung ist.“
Ein neues Zuhause
„Ich habe keinen Tag bereut, dass wir hier sind“, erklärt Brunhilde. Ihr Mann Günther bestätigt das: „Es war gar nicht schwer, sich einzugewöhnen. Alle sind freundlich, es ist schön hier und man hat viele Möglichkeiten.“
Auch Elisabeth, die bereits vor ihrer Schwester und ihrem Schwager in das Gemeinschafts-Wohnen eingezogen war, fühlte sich schnell wohl: „Ich wollte eigentlich nicht her, doch meine Tochter hatte die Wohnung schon eingerichtet. Und dann bin ich doch gegangen. Und es war die richtige Entscheidung.“ Als ihre Schwester Brunhilde und ihr Schwager Günther vor zwei Jahren ebenfalls einzogen, war sie erst überrascht: „Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein!“, erzählt sie lachend. Die Wiedervereinigung der Familie hat ihr gutgetan.
Aktiv und selbstbestimmt
Ein großer Vorteil im WohnGut Saalhausen ist die Möglichkeit, weiterhin aktiv zu bleiben. „Ich gehe jeden Mittag eine Runde spazieren“, erzählt Brunhilde, die ihr ganzes Leben geturnt hat. „Nachmittags nochmal mit meinem Mann. Und einmal die Woche besuche ich das Fitnessstudio – es gibt hier extra Geräte für Senioren und eine Sportlehrerin, die Sicherheit gibt.“ Auch das Gedächtnistraining am Vormittag gehört zum festen Bestandteil des Tagesablaufs. „Wenn das mal ausfällt, ist das richtig schade.“
Doch nicht nur die körperliche Fitness spielt eine Rolle. Auch soziale Kontakte sind im Gemeinschafts-Wohnen garantiert. Besonders schätzen die drei Senioren die Möglichkeit, sich jederzeit mit anderen austauschen zu können. „Einsamkeit gibt es hier nicht“, betont Elisabeth. „Wir haben Gesellschaft, wenn wir sie suchen, und Ruhe, wenn wir sie brauchen.“

Ein sorgenfreies Leben
Auch für die Angehörigen bietet das Konzept viele Vorteile. „Meine Kinder wissen, dass es mir hier gut geht“, sagt Brunhilde. „Sie kommen zu Besuch und können die Zeit mit uns genießen, ohne sich um Einkäufe oder Hausarbeit kümmern zu müssen.“
Besonders geschätzt werden auch die festen Mahlzeiten: „Zu Hause kocht man vielleicht nicht mehr regelmäßig“, sagt Elisabeth. „Hier gibt es jeden Morgen frische Brötchen, ein abwechslungsreiches Mittagessen und alles, worauf man Appetit hat. Am Anfang waren wir alle überrumpelt von dem vielen, guten Essen.“
Ein Zuhause bis zum Schluss
Ein weiteres Plus des Gemeinschafts-Wohnens: Auch mit steigendem Pflegebedarf kann man hierbleiben. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir nicht noch einmal umziehen müssen“, sagt Brunhilde. „Die pflegerische Versorgung ist gesichert und es ist immer jemand da, falls etwas passiert.“
Elisabeth fasst es passend zusammen: „Wir sind hier immer ein bisschen im Urlaub. Wir haben alles, was wir brauchen, und das Wichtigste: Wir sind nicht allein.“
Quelle: WohnGut SaalhausenWohnGut Saalhausen
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