
Für viele Wanderinnen und Wanderer ist Brilon-Wald ein idealer Ausgangspunkt oder Etappenziel auf dem Rothaarsteig. Zu den Rothaarsteig-Qualitätsbetrieben gehört auch das Schlosshotel Brilon-Wald von Larina Lienenbecker, das Übernachtung, Gastronomie und spezielle Angebote für Wandernde und natürlich auch alle anderen miteinander verbindet.
Die 29-Jährige stammt ursprünglich aus dem Weserbergland und kam über verschiedene Stationen ins Sauerland. Kurz vor der Corona-Pandemie entschied sie sich gemeinsam mit ihrer Familie, das rund 100 Jahre alte Gebäude zu kaufen und umfassend zu sanieren. „Mir war immer wichtig, dass wir ein nachhaltiges Konzept haben, für die Umwelt, aber auch für die Menschen. Es sollte einen spürbaren Mehrwert haben“, sagt sie. Heute ist das Haus als Boutiquehotel eingerichtet, jedes Zimmer ist individuell gestaltet und gerade nach einer Wanderung werden vor allem die Sauna und der Whirlpool auf der Außenterrasse gern genutzt.
Zum Hotel gehört außerdem das Restaurant „Herzstück“. Gemeinsam mit ihrem Küchenchef setzt Larina Lienenbecker auf Global Soulfood mit vielen vegetarischen und veganen Gerichten. Rund 80 Prozent der Speisekarte sind fleischlos – im Sauerland durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. „Ich wollte einen Ort schaffen, an dem vegetarisch und vegan nicht nur die Gemüsepfanne oder der Salat sind“, erklärt sie.
Vor allem an den Wochenenden ist rund ein Drittel der Gäste zum Wandern in der Region. Als Rothaarsteig-Qualitätsbetrieb bietet das Hotel deshalb unter anderem Gepäcktransport und einen Abholservice an. „Manchmal verlaufen sich Gäste und rufen an, weil sie nicht genau wissen, wo sie sind. Bisher haben wir sie aber immer gefunden“, erzählt Lienenbecker schmunzelnd.
Quelle: Schlosshotel Brilon-WaldLieblingsorte entlang des Weges
Auch selbst ist sie ab und an auf dem Rothaarsteig unterwegs und empfiehlt ihren Gästen besonders Touren zu den Bruchhauser Steinen und zum Schmalah-Stausee. „Die Aussicht an den Bruchhauser Steinen ist einfach wunderschön und der Schmalah-Stausee eignet sich aufgrund von geringen Steigungen für jeden.“
Besonders schätzt sie auch die Zusammenarbeit innerhalb des Rothaarsteig-Netzwerks: „Die Wege sind immer super gepflegt, die Beschilderung ist hervorragend und die Ansprechpartner sind top. Ich habe noch nie negative Erfahrungen gemacht.“ Aktuell entwickelt sie außerdem eine neue Wanderpauschale, bei der die Natur entlang des Rothaarsteigs mit verschiedenen Sinneseindrücken erlebt werden soll. „Ich wünsche mir, dass die Menschen die Region und die Arbeit, die hinter dem Rothaarsteig steckt, kennenlernen und wertschätzen. Hier findet jeder die passende Tour.“

