Erfolgreiche erste barrierefreie Stadtführung in Meschede

Quelle: Lisa Pütz

Unter dem Titel „Barrierefreier geführter Stadtspaziergang – für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind“ führte er bei schönstem Sommerwetter erstmals die eigens konzipierte Stadtführung für eine spezielle Zielgruppe durch:

Die Route durch die Stadt ist so angepasst, dass ein barrierefreier Zugang zu allen Stationen gewährleistet ist. Das Fortbewegungstempo wurde den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst. Teilnehmer mit Gehhilfen, Rollator oder Rollstuhl sind zu dieser Führung herzlich willkommen. Und so traf eine Gruppe zusammen, die verschiedenste Ansprüche an die Barrierefreiheit vereinte. In einer kleinen Gruppe von sechs Teilnehmern konnte der Gästeführer, auf alle individuellen Bedürfnisse zur Barrierefreiheit eingehen und jedem Teilnehmer eine besondere Stadtführung nach seinen Bedürfnissen ermöglichen.

Quelle: Lisa Pütz

Neben drei Teilnehmerinnen, die auf einen Rollator angewiesen sind, nahm eine erblindete Person sowie eine Hochschwangere mit ihrem Partner an der Stadtführung teil. Sowohl der Treffpunkt als auch der gesamte Weg, der bei der Stadtführung zurückgelegt wurde, war barrierefrei gestaltet. In der Konzeption hatte der Stadtführer besonders darauf geachtet, dass nur kurze Wege zurück gelegt werden müssen und dass sich bei jeder Station, an der er Wissenswertes zur Stadt erzählt hat, alle Teilnehmer auf einer Bank hinsetzen konnten. Aufgrund des Sommerwetters wurde auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, möglichst im Schatten zu gehen oder zu sitzen.

Quelle: Lisa Pütz

Durch die bewusst klein gehaltene Teilnehmergruppe war es möglich, dass Werner Preugschas direkt in der Nähe der Teilnehmer erzählte. Die vielen Bilder des alten Meschede, die er den Gästen zu zeigen hatte, kamen ganz besonders gut an. So wurde das alte Meschede, an das sich einige Teilnehmer noch erinnern konnten, durch Geschichten und die gezeigten Bilder wieder lebendig. Wer wollte, konnte auch die Walburga Kirche kurz von Innen besichtigen. Der kurzweilige Stadtspaziergang führte in angepasstem Tempo vom Geschichtsbrunnen über die Walburga Kirche, durch die Fußgängerzone bis zum Stadtrelief und der Nepomuk Statue. Immer wieder wurde eine Rast auf einer Bank eingelegt, die der Gästeführer dazu nutzte, um die Geschichte der Stadt und der Kirche, der alten Geschäfte und des vergangenen Meschedes lebendig werden zu lassen.

Quelle: Lisa Pütz

Insgesamt war die Durchführung dieses neuen Stadtführungskonzeptes für diese besondere Zielgruppe ein großer Erfolg, sodass die Touristinformation Meschede dieses Konzept auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit Stadtführer Werner Preugschas gerne wieder anbieten wird. Auch Wunschtermine für individuelle Gruppen sind möglich.