Quelle: WOLL Praktikantinnen Emily und Merle
Die aktuelle wirtschaftliche Lage mit gestiegenen Energie-, Lohn- und Düngungsmittel macht, laut Simone Trippe, auch vor der Landwirtschaft nicht halt. Um die hohe Qualität und das Weiterbestehen des Familienbetriebs zu sichern, wurden die Preise für die diesjährige Saison angepasst. Die Erdbeeren kosten dieses Jahr für Selbstpflücker 5,20€ je Kilogramm. Auch vorgepflückte Erdbeeren kosten etwas mehr: 8,80€ je Kilogramm, die man allerdings auch im 3 Kilogramm Korb für 23€ fertig erwerben kann.
Quelle: Emily und MerleDoch ein Erdbeerfeld bringt auch viel Arbeit und Probleme mit sich. Beim Pflanzen von Erdbeeren spielt das Wetter eine große Rolle, und da dieses eben nicht immer mitmacht, bepflanzen sie unterschiedliche Sorten für die verschiedenen Wetterverhältnisse. „Diese Sorten unterscheiden sich nicht wirklich vom Aussehen, jedoch von der Reifezeit, der Süße und der Konsistenz.“, so Simone Trippe. Doch auch neben der Abhängigkeit vom Wetter, gibt es auf einigen Erdbeerfeldern ein Problem: Zu viel wird genascht und das mehr als erlaubt. Da viele Besucher während des Pflückens Erdbeeren naschen, entstehen für die Betriebe oft Verluste. Besonders problematisch wird es, wenn mehr Erdbeeren gegessen als tatsächlich gekauft werden. Aus diesem Grund haben einige Erdbeerfelder einen Eintrittspreis eingeführt. Dadurch sollen die Kosten für die verlorenen Früchte ausgeglichen und ein fairer Umgang mit der Ernte sicher gestellt werden. Oft wird dieser Betrag später beim Kauf der selbst gepflückten Erdbeeren angerechnet.
In Kückelheim jedoch nicht, Familie Trippe ist der Meinung, dass auch mal genascht werden darf, solange sich die Menge in Grenzen hält. Wer also Lust auf herkömmliche und süße Erdbeeren hat, kann das Erdbeerfeld in Schmallenberg-Kückelheim Montags bis Samstags von 7:00 Uhr bis 19:00Uhr und Sonntags von 10:00Uhr bis 18:00 Uhr besuchen kommen!
Quelle: Emily und Merle


