Quelle: Stadt Meschede
Dorfplatz Grevenstein wird umgestaltet
Noch in diesem Jahr können in Grevenstein die Arbeiten für einen neuen Treff- und Aufenthaltspunkt starten: Mitten im Herzen des Ortes wird der Dorfplatz umgestaltet und modernisiert. Das Ziel: Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Funktionen – und ein Areal, auf dem sich Einheimische und Gäste gleichermaßen wohlfühlen.
Für dieses Vorhaben hat die Kreis- und Hochschulstadt Meschede jetzt einen Förderbescheid von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten: Knapp 117.500 Euro aus dem Förderprogramm für Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen fließen in das Projekt. Damit können 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von rund 168.000 Euro abgedeckt werden. Den Rest steuert die Kreis- und Hochschulstadt Meschede aus Eigenmitteln bei – und ebenso die Dorfgemeinschaft Grevenstein in Form von Eigenleistung und einem finanziellen Beitrag.
„Wir wollen einen Treffpunkt für Familien und alle Einwohner schaffen“, unterstreicht Marcel Hümmeler, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Grevenstein, „das Dorf soll einen Mehrwert aus diesem Projekt haben.“ Zu diesem Zweck hat das Büro B.S.L. Landschaftsarchitekten bereits im vergangenen Jahr eine Planung für das Eckgrundstück zwischen Arpestraße und Ostfeld gegenüber der Schützenhalle erstellt. So soll der Dorfplatz eine einheitliche, aufeinander abgestimmte Möblierung erhalten – wie an anderen Stellen in Grevenstein aus Cortenstahl. Mehrere kurze Heckenabschnitte grenzen die Rasenfläche gegenüber den Straßen ab – Marcel Hümmler: „Wir wollen, dass es gemütlich wird.“ Der bestehende Brunnen wird umgebaut. Die Wasserfontänen sollen dabei durch ein Wasserspiel ersetzt werden, das in eine Beetfläche integriert wird.
Durch die Umgestaltung des Brunnens vergrößert sich die nutzbare Platzfläche, die mit Betonpflaster erneuert wird. Der gesamte Patz wird künftig durch zwei neue Leuchtstellen ausreichend beleuchtet. Zudem soll eine Schutzhütte errichtet werden, die eine gerundete Öffnung in Richtung des Dorfplatzes erhält. Der rückwärtige Bereich der Hütte wird als Geräteschuppen genutzt und ist über eine Tür zugänglich. Der Wappenbaum bleibt erhalten und fügt sich in das Gesamtkonzept ein. Die bestehenden Infokästen aus Fachwerk mit Dach werden dagegen zurückgebaut.
Schon jetzt ist die Fläche die erste Station des beliebten Bierbrau-Wunderwegs. „Künftig soll der Platz aber auch verstärkt als Dorfmittelpunkt dienen und eben nicht nur eine touristische Anlaufstelle sein“, betont Ortsvorsteher Thomas Jostes. Marcel Hümmeler setzt darauf, dass Gruppierungen den Dorfplatz für ihre Veranstaltungen nutzen – die Schutzhütte mache das Areal auch bei nicht so gutem Wetter attraktiv. Die Dorfgemeinschaft will sich mit reichlich Eigenleistung in die Umgestaltung des Platzes einbringen – Marcel Hümmeler hofft dabei auf viel Unterstützung aus dem Ort: „Wenn hier die Leute anpacken, erhöht das auch die Identifikation mit dem Dorfplatz.“
Das sieht auch Meschedes Bürgermeister Christoph Weber als ein besonderes Plus des Projektes: „Funktionierende Dorfgemeinschaften benötigen Raum für Treffen, Veranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten – einfach einen Ort, an dem Gemeinschaftsleben stattfindet.“ Moderne Dorfplätze, die Funktionalität und Aufenthaltsqualität verbinden, können da einen wichtigen Beitrag leisten. Christoph Weber dankt deshalb Ortsvorsteher Thomas Jostes und Dorfgemeinschafts-Vorsitzendem Marcel Hümmeler für ihren Einsatz für den Dorfplatz: „Hier wird etwas geschaffen, was wichtige Impulse für Grevenstein geben kann.“
Baustart für die Umgestaltung und Modernisierung des Dorfplatzes in Grevenstein soll voraussichtlich noch im Spätherbst 2025 sein.



