Quelle: DRK-Kita Peppaburg
Kita „Peppaburg“ in Grevenbrück
Das zweigeschossige Gebäude an der Wilhelmshöhe 1a in Lennestadt-Grevenbrück empfängt seine Besucher mit Helligkeit, Großzügigkeit und einer einladenden Atmosphäre. Der Eingang zeichnet sich durch seine bunte Empore mit Krabbeltunnel, Gucklöchern und Balanciergeräten aus. Gleich nebenan befindet sich das Elterneckchen, an dem Informationen weitergegeben und ausgetauscht werden können. Dieses Haus ist dem Aufwachsen der Kleinsten unserer Gesellschaft, den unter dreijährigen Kindern, gewidmet. Und schöner könnte ein Ort zum Wachsen kaum sein.
„Wir fühlen uns in diesen weitläufigen Räumen unglaublich wohl“, beschreibt Nicole Teipel, Leiterin dieser Einrichtung der DRK Dötzken KiTa Olpe gGmbH, ihren Arbeitsplatz. „Diese Kita wurde vor zwei Jahren neu gebaut und eröffnet. So konnten wir bei der Gestaltung der Räumlichkeiten mitwirken und alles nach den Bedürfnissen ‚unserer‘ Kinder gestalten“, freut sich die Erzieherin. Die 30 Kinder der Kita Peppaburg verbringen ihre Tage in drei altersgemischten Gruppen, betreut von insgesamt zehn Erzieherinnen, darunter eine Kinderkrankenschwester und eine Heilerziehungspflegerin. Hinzu kommen eine Küchenkraft und eine Jahrespraktikantin. Gemeinsam sind sie – laut eigener Aussage – „das beste Team der Welt“. Diese positive Stimmung ist in jedem Raum der hellen, freundlichen Einrichtung spürbar.
Quelle: DRK-Kita PeppaburgEin eigenes Reich für jede Gruppe
„Jede Gruppe hat einen eigenen Gruppenraum mit einem angeschlossenen Nebenraum, hier wird gespielt, gemalt, gesungen und gegessen. Für 12 Euro im Monat erhält jedes Kind ein gesundes Frühstück. Zusätzlich zum Gruppenraum hat jede Gruppe einen Schlafraum mit einheitlichen Bettchen, in welchem die Kinder ihren Mittagsschlaf halten. Den brauchen in diesem Alter fast alle“, erklärt Frau Dittert, die stellvertretende Leiterin, den Aufbau der Einrichtung. Alle Räume folgen dem gleichen Farbkonzept aus weiß, grün und Holztönen. In jedem Gruppenraum gibt es eine kleine Spielempore, die zum Erkunden, Klettern und Rutschen einlädt. „Uns ist wichtig, dass die Kinder nicht mit zu viel Spielzeug und grellen Farben überfordert werden. Der Raum soll Ruhe ausstrahlen“, erklärt Nicole Teipel das Raumkonzept. „Die bodentiefen Fenster eröffnen einen freien Blick in die Natur – auf die Veischede oder den Spielplatz.“
Dem zweijährigen Lars gefällt besonders die Aussicht aus dem Gruppenraum im zweiten Stock: „Von hier kann ich sehen, wie der neue Spielplatz gebaut wird.“ Der neue Mehrgenerationen-Spielplatz (Veischedepark) in Grevenbrück befindet sich direkt nebenan und soll bald eingeweiht werden.
Sicherheit durch feste Strukturen
Quelle: DRK-Kita PeppaburgNicole Teipel beschreibt die besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit den kleinen Kindern: „Es ist wichtig, dass wir feste Strukturen in unserem Kita-Alltag haben. So ist an jedem Tag zur gleichen Zeit der gemeinsame Morgenkreis, bei dem wir singen und tanzen, und auch das Mittagessen und der Mittagsschlaf finden immer zur gleichen Zeit statt. Das gibt den Kleinen Sicherheit.“
Seifenschaum und Knete
Darüber hinaus spielt die ästhetische Bildung in der Peppaburg eine wichtige Rolle. „Wir bieten den Kindern viele Möglichkeiten, Erfahrungen im sensomotorischen Bereich zu sammeln. Wir gehen oft in die Natur oder experimentieren zum Beispiel mit Farben, Schaum, Seife oder Knete“, erläutert Erzieherin Simone Blume einen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit. „Wir stellen die Knete selbst her, damit die Kinder sicher und ohne Schadstoffe damit spielen können.“
Astrid Lindgren sagte einmal: „Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.“ Und die Kinder der Peppaburg bekommen unzählige Möglichkeiten, solche wertvollen Schätze zu sammeln, bevor sie mit drei Jahren in einen Regelkindergarten wechseln.


