Quelle: Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG
Seit den Anfängen im Jahr 1993 wurde das Konzept kontinuierlich weiterentwickelt und an die Anforderungen eines modernen, dynamischen Wirtschaftsunternehmens angepasst – mit großem Erfolg. Inzwischen haben über 70 junge Menschen diese Ausbildung bei der Familienbrauerei durchlaufen. Viele der ersten Teilnehmenden des Programms sind der Brauerei bis heute verbunden und besetzen Führungspositionen.
Vorteil von Heimatnähe und finanzieller Unabhängigkeit
Das duale Studium verbindet eine fundierte praktische Ausbildung im Unternehmen mit einem betriebswirtschaftlichen Studium, heute an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Arnsberg. Nach anderthalb Jahren erfolgt zunächst die IHK-Abschlussprüfung, bevor die Studierenden ihre praktische Ausbildung im Betrieb vertiefen. Parallel absolvieren sie über sieben Semester das Studium zum Bachelor of Arts. „Besonders überzeugt haben mich die Heimatnähe, die finanzielle Unabhängigkeit und die frühe Berufserfahrung“, sagt die aktuelle duale Studentin Tilda Henderkes. Der Studiengang ermögliche Einblicke in alle Unternehmensbereiche – von Human Resources über Marketing bis hin zu Finanzen und Wirtschaftsrecht. Damit gelingt eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung.
Frühzeitig und nachhaltig in Fachkräfte von morgen investieren
Dass das Modell langfristig trägt, zeigen die beruflichen Werdegänge im Unternehmen. Heike Kramer-Jostes, Mitarbeiterin Innendienst Gastronomie- & Kundenservice/Eventmanagement, die ihr duales Studium 1994 begann, spricht von intensiver Teamarbeit und frühzeitiger Übernahme von Verantwortung als prägende Elemente. „Ein duales Studium schafft einen realistischen, schnellen Einstieg ins Berufsleben und verbindet finanzielle Sicherheit mit wertvoller Praxiserfahrung“, betont sie. Iris Nicole Jacobs, heute Abeitungsleiterin Rechnungswesen, ergänzt: „Die Verknüpfung von Praxis und Studium eröffnet sehr gute Berufschancen und bereitet gezielt auf Führungsaufgaben vor. „Die Brauerei VELTINS war für mich als einer der TOP-Arbeitgeber der Region die erste Wahl“, hebt Michael Grünebaum, Leiter Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung, die Attraktivität des regional verwurzelten Unternehmens hervor. „Aus der Praxis für die Praxis – und das mit einem grundsoliden fachlichen Hintergrund. Damit schaffen wir Perspektiven für die jungen Mitarbeitenden und unsere Brauerei“, sagt Thomas Römer, kaufmännischer Geschäftsführer. „„Mit dem anstehenden Ausscheiden der Babyboomer-Generation investieren wir ebenso frühzeitig wie nachhaltig in die Fach- und Führungskräfte von morgen.“



