
Kreisverkehre dienen dazu, den Autoverkehr fließender zu gestalten, als dies an einer beampelten Kreuzung möglich ist. In verkehrsberuhigten Zonen bieten Zebrastreifen an den Ein- und Ausfahrten eine Querung für Fußgänger. In Iserlohn sind schon seit längerer Zeit beampelte und nicht beampelte Kreuzungen zu Kreisverkehren umgestaltet worden. Inzwischen weist Iserlohn 21 Kreisverkehre auf. Das ist für eine mittelgroße Stadt eine stattliche Zahl.
Nun ist in Iserlohn-Letmathe die Zahl durch einen Doppel-Kreisel ergänzt worden. Er wird Doppel-Kreisel genannt, weil zwei Kreisverkehre dicht hintereinander angeordnet sind. Auf ihnen rollt der Verkehr seit dem 1. Juli 2024, nach 15-monatiger Bauzeit. Der Doppel-Kreisel hat nicht die Form einer Acht, das geht verkehrsmäßig nicht. Von einem Kreis in den anderen käme man dann in den Gegenverkehr. Beide Kreisel – sie liegen auf geneigtem Gelände und der untere ist größer als der obere – sind durch ein 30 Meter langes, gerades Straßenstück verbunden. Dank dieses 3-Millionen-Euro-Projektes eines Doppel- Kreisels sind zwei Ampelkreuzungen dicht hintereinander in Letmathe Vergangenheit. Der Autoverkehr ist im Fluss und auch diejenigen, die zu Fuß im Doppel-Kreisel unterwegs sind, finden auf den Zebrastreifen gefahrlos ihren Weg – wenn alle achtgeben.

Verschiedene Gremien regen inzwischen die Verwaltung an, die Anlage weiterer Kreisverkehre in der Stadt zu prüfen. Im Märkischen Kreis, vielleicht auch im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg, ist Iserlohn jetzt schon Kreisverkehr- Spitzenreiter.






