Do biste platt 703: Säuperigge (Sauferei)

Quelle: Markus Hiegemann

Der bisherige November war bei uns an vielen Orten sonnig und mild. Die sonst trüben Aussichten, der nahende Winter mit seiner Kälte und die immer kürzeren Tage verleiten, einen über den Durst zu trinken. Genau das passiert heute ganz nüchtern betrachtet in der Sendung. Marielies Hillebrand aus Brilon / öit Breylen erzählt eine wahre Geschichte über „Dat Süppeln un dai Säuperigge – Das Süffeln und die Sauferei“. Hochprozentiges hat dann Heinz Raulf aus Warstein / iut Waosten im Gepäck. Doch in der Geschichte aus der Feder von Augustin Wibbelt wird der Alkohol erst einmal verteufelt. Auch auf der Jagd wird so mancher Tropfen gern getrunken, entweder aus Freude über den ersten geschossenen Bock – wie bei Renate Honigmann-Neuhaus aus Sundern-Stockum / iut Stockmen – oder der Schnaps liegt einfach so im Wald herum und man muss nur zugreifen und drei Tage liegenbleiben – wie Marianne Henke es in der Geschichte aus der Feder ihres Vaters Franz Pack in Bontkirchner Platt erzählt. Es soll auf keinen Fall ein mahnender Zeigefinger erhoben werden. Die Gefahren des Alkohols sind hinlänglich bekannt. Aber es wird interessant sein, zu hören, wie unsere Vorfahren damit umgegangen sind, und wie sie das Thema „op Platt“ verarbeitet haben. Am Ende der Sendung spielt dann aber auch noch der Totensonntag eine Rolle. Weitere Informationen zum Empfang und zu weiteren Sendungen im Netz gibt es unter www.sauerlandplatt.de Fragen, Hinweise, Anregungen und Heimattermine zur Sendung nimmt die „Do biste platt“-Redaktion gern unter dobisteplatt@gmx.de entgegen. Moderation: Markus Hiegemann

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