Quelle: Brabander
Pfingsten 1986. Für Rob und Marja Meurs, das junge nieder-ländische Ehepaar aus der Provinz Brabant, soll es nur ein Kurzurlaub in Winterberg werden. Doch es wird der Beginn einer Familiensaga – einer Hoteliersdynastie, die Winterberg prägen wird. Eigentlich wollen Rob und Marja nur Robs Bru-der Eric besuchen, der gerade das Hotel Meurs eröffnet. Rob und Marja macht das aber so viel Spaß, dass sie bleiben und selbst ein Hotel eröffnen – den Brabander.
Am 1. August wird der Brabander eröffnet. Ein Jahr spä-ter steht der erste Reisebus mit Niederländern vor der Tür. Und es werden mehr kommen – viel mehr.
Der Brabander wird beliebter. Die Entwicklung verläuft rasant. Das Team wächst, genau wie Anzahl der Gäste, der Zimmer, der Angebote: im Brabander wird Bingo ge-spielt, geschwoft und gekegelt. Mal gibts Dinnershows im Hawaiistil. Mal weht ein Hauch von Orient durchs Hotel.
Im Lucky Hill Saloon wird im Western-Stil gespeist, ge-trunken und gefeiert. Für ihre Gäste tun Rob, Marja und ihr Team alles. Ihre drei Söhne Roy, Danny und Jeffrey und Tochter Sandy bauen heutzutage selbst am Familien-unternehmen.
Quelle: BrabanderNiederlandgefühl in Winterberg
Das größte niederländische Hotel in Deutschland wird zur Marke. Malerisch liegt der Brabander unterhalb der St. Georgs-Sprungschanze, dem Wahrzeichen Winterbergs. Die Familie Meurs kauft weitere Gebäude für Personal-wohnungen, Skiverleih, Skischule, Après-Ski – alles ideal gelegen: direkt an der Skipiste.
Die Brabander-Crew ist ein eingespieltes Team, das imemr mehr zusammenwächst, auch weil jährlich ein mehrtägiger Trip unternommen wird – bis nach Tirol. Die erste CD „Brabant in Deutschland“ wird aufgenommen. Bis heute als „Wartemusik“ in der Telefonzentrale zu hören. 20 Pro-zent der Gäste sind Deutsche, die vor allem ein Wellness-Erlebnis im Brabander genießen wollen. Das niederländi-sche Personal spricht deutsch und niederländisch.
Einige Gäste werden mit eigenen Brabanderbussen abge-holt und nach Winterberg gebracht. Die Busfahrer stim-men schon während der Fahrt aufs Sauerland ein – mit Musik und Moderationen. Mit den Bussen geht‘s dann auch durch die Region. Die Ziele: Warsteiner Brauerei, Möhnesee, Willingen und und und … Auch nach dem Ur-laub gibt’s Brabanderfeeling. Familie Meurs macht auch in den Niederlanden Buspromotion. Brabander-Gäste wer-den in ein Hotel zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um noch einmal gemeinsam Urlaubsfeeling zu erleben. Man-che nennen es Kundenbindung. Danny Meurs nennt es das „Familiengefühl Brabander“.
Die große Brabander-Familie – sie wird im nächsten Jahr wieder groß zusammen feiern. Dann wird der Brabander 40 Jahre.
Quelle: Brabander

