Das Fenster zur Freiheit – Inger Overkott

Quelle: WOLL-Verlag

In Kurzgeschichten, Gedichten und lyrischen Texten fasst die Autorin Inger Overkott in ihrem Buch „Das Fenster zur Freiheit“ innere Gefühlswelten in Worte. Sie folgt dabei dem Motto „die besten Geschichten schreibt das Leben selbst“ und versucht, für verloren geglaubte Empfindungen passende Worte zu finden. Mit einer beeindruckenden Offenheit erzählt sie von Gefühlen, der Kindheit, Traurigkeit und Sehnsucht. Vor allem der Mut, über Gefühle und Ereignisse aus der eigenen Kindheit zu sprechen, lässt sich in ihren Werken herausstellen. Der Umgang mit dem Thema der Säuglingsheime und ihrer eigenen Geschichte dazu, kann helfen, zu verstehen, zu verarbeiten und verloren geglaubte Gefühle wieder hervorzuholen.

Gegliedert ist das Buch in verschiedene Abschnitte, die alle ein bestimmtes Thema ansprechen. Durch alle diese Abschnitte ziehen sich aber Briefe, sechs an der Zahl, die sich an verschiedene Personen richten. Die ohnehin schon bildliche Sprache wird von vielen verschiedenen bunten Fotos und Gemälden unterstützt. Sie untermalen die Worte und stellen Verbindungen zwischen Gefühlen und Texten her.

Die Autorin schafft es, mit ihren Texten Gefühle und Bilder zu transportieren, zum Nachdenken anzuregen und in eigenen Erinnerungen zu schwelgen. 

Inger Overkott
Das Fenster zur Freiheit
WOLL-Verlag, ISBN 978-3-912023-05-3, 131 Seiten, 19,90 Euro