Quelle: Gemeinde Bestwig
In der Gemeinde Bestwig ist das darüber hinaus auch noch gesund und schmackhaft: Seit einiger Zeit bepflanzt das Team des gemeindlichen Bauhofs geeignete Grünflächen mit Obstbäumen. „Pflücken ist erwünscht“, betont Sebastian Gerhards vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig.
Alle Bürgerinnen und Bürger können das Obst dieser Bäume auf gemeindlichen Flächen in Ostwig, Andreasberg, Velmede und Heringhausen nutzen – allerdings nur zum persönlichen Verzehr. Erkennbar sind die Bürgerobstbäume an einem auffälligen gelben Band am Stamm. Ob selbst gepflückt oder als Fallobst vom Boden aufgelesen – die Früchte sind lecker und vielfältig verwertbar. Mancher Apfel- oder Pflaumenkuchen etwa wird künftig vermutlich mit Bürgerobst gebacken.
Bereits seit einigen Jahren verfolgt die Gemeindeverwaltung das Ziel, bestimmte Flächen mit Obstbäumen zu bepflanzen. Streuobstwiesen, Obstbaumreihen an Straßen oder Einzelbäume stellen einen wichtigen Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen dar. Bienen, Wespen, Hummeln und verschiedenen Vogelarten profitieren ebenso von Obstbäumen wie etwa Käfer, Spinnen und andere Insektenarten. Mit dem Alter der Bäume nimmt auch die Bedeutung als Lebensraum zu. Auch überreifes Fallobst wird so zu einem Nahrungsbestandteil für unterschiedliche Insekten und andere Tiere.
Wer erntet, sollte dabei sorgsam mit den Bäumen umgehen: Das Abbrechen von Ästen oder die Verletzung der Baumrinde könnte nachhaltige Schäden hinterlassen.
Quelle: Gemeinde Bestwig


