Arbeiten zum Breitbandausbau dank „Layjet“ bis zu zehn Mal schneller

Landrat Dr. Schneider (2.v.r.) überzeugte sich am Montag an der Kreisstraße 19 von Bödefeld nach Osterwald von der Leistungsfähigkeit und der Qualität des neuen Verlegeverfahrens LAYJET. Dadurch kann der Breitbandausbau im Hochsauerlandkreis noch schneller erfolgen. Foto von links: Hermann Guster (Layjet), Franz-Josef Mönxelhaus (Stabstelle Regionalentwicklung), Reinhard Rohleder (Deutsche Telekom), Landrat Dr. Karl Schneider, Philipp Janisch (Layjet).
Landrat Dr. Schneider (2.v.r.) überzeugte sich am Montag an der Kreisstraße 19 von Bödefeld nach Osterwald von der Leistungsfähigkeit und der Qualität des neuen Verlegeverfahrens LAYJET. Dadurch kann der Breitbandausbau im Hochsauerlandkreis noch schneller erfolgen. Foto von links: Hermann Guster (Layjet), Franz-Josef Mönxelhaus (Stabstelle Regionalentwicklung), Reinhard Rohleder (Deutsche Telekom), Landrat Dr. Karl Schneider, Philipp Janisch (Layjet).

Innovative Verlege-Methode von Glasfaser-Leerrohren startete in Bödefeld an K19

Für den geförderten Breitbandausbau im Hochsauerlandkreis kommt jetzt ein neues und innovatives Verfahren zum Zuge, das „Layjet“ heißt und auf das die Deutsche Telekom und der Hochsauerlandkreis aufgrund vieler Vorteile setzen. Vor Ort an der Kreisstraße 19 von Bödefeld nach Osterwald konnte sich Landrat D. Karl Schneider am Montag (13.07.) von dieser neuentwickelten Technologie, bei der die Leerrohre für das Glasfaserkabel in einem Arbeitsgang seitlich in das Straßenbankett verlegt werden, überzeugen.

„Das Layjet-Verfahren ist der herkömmliche Methode schon deshalb überlegen, weil die Straßendecke nicht beschädigt wird und dadurch die Arbeiten bis zu zehn Mal schneller vorankommen. Und dies, ohne eine Straße für den Verkehr teilweise oder gar voll zu sperren. Wenn ein geplanter Bauabschnitt jetzt bei uns im Hochsauerlandkreis für diese Methode als geeignet eingestuft wird, bedeutet das weniger Einschränkungen und einen schnelleren Ausbau sagte Dr. Schneider.
Bislang ist es so, dass für Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Breitbandkabeln oder Leerrohren die Sperrung der Straße, das Öffnen der Fahrbahndecke, die Aushebung und anschließende Schließung der Baugrube erforderlichen waren.

Durchbruch für LAYJET mit Pilotbaustelle in Olsberg

„Letzte Zweifel für die Anwendung des neuen Verfahrens hat wohl die Pilotbaustelle in Olsberg ausgeräumt“, dankte Landrat Dr. Schneider allen Beteiligten, die – übrigens in Kooperation mit dem Kreis Soest – mit den Experten alle offenen Fragen klären konnten.

„Hier zeigt sich, wie zielorientiert die Zusammenarbeit zwischen den Breitbandkoordinatoren des Hochsauerlandkreises und des Kreises Soest, der Firma LAYJET, der Straßenbaulastträger sowie der Telekommunikationsunternehmen war“, lobte Schneider.
Im Hochsauerlandkreis wird die mit dem derzeitigen Breitbandausbau beauftragte Deutsche Telekom zukünftig zahlreiche Ausbaugebiete mit dieser Technologie erschließen.