Stadt Warstein wertet die Wäster ökologisch auf

Foto: Stadt Warstein
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Homepage informiert über den Baufortschritt

Über Jahrhunderte hinweg wurde der Fluss Wäster in der Stadt Warstein industriell genutzt und – unter anderem dafür – in ein enges Bett gezwängt. Jetzt erhält der Bach im Rahmen einer ökologischen Aufwertung Teile seiner ursprünglichen Wildheit zurück und wird damit zum Lebensraum für weitere Tiere, Fische und Insekten. Ursprünglich sollte der Baufortschritt den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Begehung des Ausschusses für Bauen und Digitales, der am Dienstag, 26. Mai tagte, gezeigt werden. Aufgrund von Corona macht die Stadt Warstein den Baufortschritt jetzt stattdessen digital erlebbar.

Foto: Stadt Warstein
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Im Juli 2019 erhielt die Stadt Warstein den Förderbescheid des Landes NRW über 1,161 Millionen Euro zur Renaturierung der Wäster im Ortskern Warstein, das entspricht einer Förderung von 90 Prozent der Gesamtsumme der Maßnahme. Am 18. Januar 2020 erfolgte der erste Spatenstich am Fliegenpark. Mit dieser Maßnahme wird sich das Gesicht der Wäster zwischen dem Stadtwerke-Gelände und dem Bullerteich in den kommenden Jahren erheblich verändern. Ziel ist die ökologische Aufwertung der Sohle und der Uferbereiche, die einhergeht wird mit einer Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit. Weiterhin wird der Wasserlauf an einigen Stellen auf bis zu sechs Meter verbreitert. Gleichzeitig wird der Ausbau des Hochwasserschutzes vorangetrieben.

„Wichtig ist uns auch, dass die Wäster wieder für Bürgerinnen und Bürger erlebbar ist. Deshalb ist geplant, neue Zugänge im Uferbereich zu schaffen, die zum gewässernahen Aufenthalt einladen“, erläutert Markus Teutenberg, bei der Stadt Warstein zuständlich für Gewässer.

Über den Baufortschritt informiert die Stadt Warstein auf einer neuen Unterseite der städtischen Homepage zum „Klima- und Naturschutz“ unter https://warstein.de/stadt-buerger/stadtentwicklung/klima-naturschutz.html.