Elektromobilität im Sauerland

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Das Thema Elektromobilität nimmt in Deutschland eine zunehmend wichtige Rolle ein. Das hängt unter anderem mit gesellschaftliche Bewegungen zusammen, die eine nachhaltigere Mobilität fordern. Grundsätzlich ist diese Entwicklung erfreulich. Es ist wichtig, dass wir uns mehr um unsere Umwelt kümmern. Der Klimawandel und dessen Folgen lassen sich schließlich nicht leugnen.

Glücklicherweise hat Deutschland bereits einige Bemühungen unternommen, um der Elektromobilität den Weg zu ebnen. Bis jetzt konnte sich die E-Mobilität allerdings noch nicht durchsetzen, wenngleich erste Erfolge zu sehen sind. Unter anderem die Mobilitätssituation im Sauerland ist bemerkenswert. Die Menschen scheinen ein echtes Interesse an dem Thema zu haben. Es ist sogar möglich, dass das Sauerland in Deutschland zu einer Hochburg der Elektromobilität wird. Doch warum ist das so und worauf sollten wir uns in Zukunft einstellen?

Sauerländer Jugend setzt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit

Es hat stark den Anschein, dass Elektromobilität im Sauerland schon bald gang und gäbe sein wird. Um das nachvollziehen zu können, reicht ein Blick auf die Jugend aus. Immer mehr junge Menschen nutzen den Nahverkehr und verzichten auf den Kauf eines Autos. Die vorliegenden Daten des statistischen Bundesamtes umfassen zwar junge Menschen in ganz Deutschland, zeigen die derzeitige Situation jedoch gut auf. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Zumal viele Jugendliche im Sauerland für einen nachhaltigen Wandel sind.

Selbst in kleinen Ortschaften wird die Elektromobilität ausgebaut

Ein Blick auf die La­de­säu­len­kar­te der Bundesnetzagentur genügt, um zu sehen, dass die Ladesäulen-Infrastruktur in Deutschland nicht überall gut aussieht. Gerade ländliche Regionen haben oftmals keine oder nur wenige Ladesäulen. Teilweise ist das sogar bei größeren Städten der Fall. Im Sauerland sieht es aber eigentlich relativ gut aus. Selbst in kleinen Ortschaften legen die Menschen Wert auf den Ausbau von E-Mobilität. Ein gutes Beispiel dafür wäre der Ortsteil Hirschberg. Hirschberg hat nicht einmal 2000 Einwohner und gehört dennoch zu den Vorreitern in puncto E-Mobilität. Bereits seit Mai 2016 gibt es am Parkplatz der Volksbank eine Schnellladestation, an der sogar zwei Elektroautos gleichzeitig auftanken können. Das ist jedoch erst der Anfang. Bereits jetzt liegen Pläne zum Ausbau der Öffentlichen vor. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis in Hirschberg überwiegend mit E-Bussen gefahren wird.

Kooperationen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur

Den Sauerländern scheint es am Herzen zu liegen, den Wandel zur Elektromobilität so schnell wie möglich zu vollziehen. Es gibt sogar Kooperationen von Unternehmen, um genau dieses Ziel zu erreichen. Eine der derzeitigen Kooperationen umfasst die PRO-EL GmbH, die Elektro Jörg Schmidt GmbH & Co.KG und die Hilgenhaus Grünbau GmbH. Die drei Firmen haben sich zusammengetan, um sämtliche Dienstleistungen in puncto Ladeinfrastruktur aus einer Hand anbieten zu können. Die Kooperation kümmert sich also nicht nur um die Installation an sich, sondern auch die dadurch anfallenden Erd- und Gestaltungsarbeiten sowie die Beratung von Kunden. Fakt ist, dass entsprechende Kooperationen den Weg für die Elektromobilität ebnen. Das Sauerland könnte daher schon bald einer der E-Vorreiter in Deutschland sein.