Heute ist Feiertag: Christi Himmelfahrt. Für Menschen christlichen Glaubens wird mit Christi Himmelfahrt die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel bezeichnet. Christi Himmelfahrt wird immer am 40. Tag der Osterzeit, also 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Deshalb fällt dieser Feiertag immer auf einen Donnerstag. Im kurkölnischen, also im katholischen Teil des Sauerlandes, ist das Fest Christi Himmelfahrt mit einer eigenen Liturgie und festlichen Prozessionen durch Wald und Flur verbunden. Corona sorgt aber auch hier für eine Unterbrechung.

Erst seit 1934 ist Christi Himmelfahrt gesetzlicher Feiertag in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Christi Himmelfahrt immer mehr zum weltlichen Vatertag entwickelt, mit Ausflügen, aber auch mit Trinkgelagen in der freien Natur. Seit 1950 wird an Christi Himmelfahrt der Internationale Karlspreis zu Aachen verliehen. Doch auch diese Veranstaltung ist aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Wann der rumänische Präsident Klaus Johannis den ihm für 2020 verliehenen Preis entgegennehmen darf, bleibt abzuwarten.

Corona-Lockerungen: Freiheit ja, aber mit Augenmaß

Für dieses Jahr werden die Erinnerungen an Christi Himmelfahrt von den Anordnungen, Verboten, Geboten und Einschränkungen im Umgang miteinander geprägt sein. Was ist erlaubt, was ist verboten? Vatertag in der Corona-Krise.

Corona-Krise - Restaurantbesuch
Illustration: Arnd Hawlina

Väter und andere Ausflügler müssen sich an Christi Himmelfahrt während der Corona-Pandemie auf Kontrollen und mitunter besondere Verbote einstellen. Die Regelungen sind dabei bundesweit nicht einheitlich, sondern je nach Bundesland unterschiedlich. Generell zählt jedoch: Die Kontaktbeschränkungen, die in den jeweiligen Bundesländern gelten, sind auch am Vatertag einzuhalten. Es gibt keine Lockerungen. Ausflüge in großen Gruppen sind also nicht möglich.

Was nicht nur an Christi Himmelfahrt wieder möglich ist, hat WOLL Illustrator Arnd Hawlina versucht festzuhalten: der Restaurantbesuch am Zweiertisch, der Kurzurlaub mit Auflagen oder das Einkaufen im Einzelhandel.

Corona-Krise - Handel
Illustration: Arnd Hawlina