Commerzbank Filialen in Meschede und Olsberg setzen positive Entwicklung fort

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Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr ihre positive Entwicklung im Marktbereich Meschede, zu dem auch die Filiale in Olsberg zählt, fortsetzen können. Im Privatkundensegment stieg das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Prozent auf 145,8 Millionen Euro. Insgesamt wurden netto 151 neue Girokonten hinzugewonnen. „Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist weiterhin hoch“, sagte Marktbereichsleiterin Uta Reichhöfer. „Wichtiger Erfolgsfaktor war auch 2019 das kostenlose Girokonto. Dieses werden wir auch weiterhin anbieten,“ so Reichhöfer.

Das andauernde Zinstief machte den Kunden auch 2019 zu schaffen. „Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation haben Kunden auch 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 liegt dieser Wertverlust pro Bundesbürger insgesamt bei 1.638 Euro – auch in unserer Region“, betonte Reichhöfer.  „Jeder Anleger muss sich überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt – das gilt auch in der derzeitigen Krise.“ Die Experten der Commerzbank erwarten nach einer Rezession im ersten Halbjahr bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine Erholung in der Realwirtschaft und damit auch an den Börsen: Wer sein Geld mittelfristig angelegt und breit gestreut hat, sollte Ruhe bewahren. 

Eine Anlage in Wertpapiere bedeutet nicht automatisch volles Risiko. „Auch mit einem konservativ ausgerichteten Vermögensmanagement konnten Kunden im vorigen Jahr einen Wertzuwachs von 8,3 Prozent erzielen. Diese Anlageform macht inzwischen einen Anteil von rund 64 Prozent an unseren Wertpapieranlagen aus.“

Auf der anderen Seite sorgte das Zinstief für einen Zuwachs im Kreditgeschäft. So konnte im Baufinanzierungsbereich das Neugeschäft um 14,5 Prozent gesteigert werden. Damit erhöhte sich der Bestand auf über 65 Millionen Euro. Seit September 2019 bietet die Commerzbank auch eine grüne Baufinanzierung an, die einen Zinsrabatt für energieeffizientes Bauen gewährt.

Mit Blick nach vorn machte Uta Reichhöfer deutlich, dass die Commerzbank ihre mobilen Angebote weiter ausbauen wird. „Ende 2019 haben sich bereits 70 Prozent aller digitalen Nutzer über ihr Smartphone eingeloggt, ein Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent.“ In unserem hiesigen Marktbereich liegt der Anteil der Kunden, die aktiv Online-Banking nutzen, inzwischen bei 47,3 Prozent. „Unser Ziel: Bis Ende 2023 sollen alle Produkte auf dem Smartphone abschließbar sein.“ Das heißt aber nicht, dass Kunden auf persönliche Beratung verzichten müssen. „Wir haben jeden Monat bundesweit neun Millionen Kundenbesuche in unseren Filialen. Deshalb werden wir auch künftig in unsere Filialen investieren und mit einem der dichtesten Filialnetze in der Fläche präsent sein.“„Der hiesige Mittelstand wird in den nächsten Jahren insbesondere für die zwei Megatrends Digitalisierung und Klimawandel Lösungen finden müssen“, äußerte sich Rainer Düllberg, verantwortlich für das Firmenkundengeschäft ab 15 Millionen Jahresumsatz im Märkischen Kreis sowie Hochsauerlandkreis. 

Zudem gebe es weitere Themen wie Fachkräftemangel,  Unternehmensnachfolge oder internationale Handelskonflikte, die die Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. „Als Mittelstandsbank haben wir viele Antworten auf die Fragen unserer Firmenkunden und können mit unserer Expertise auch strategisch begleiten. Die Commerzbank Mittelstandsbank plant, den Firmenkundenvertrieb in den nächsten Jahren gezielt auszubauen und weiter in Produkt- und Beratungskompetenz zu investieren“, sagte Düllberg. „Viele unserer mittelständischen Kunden in der Region stehen vor der Herausforderung, wie sie die Digitalisierung für ihr Unternehmen nutzen können, um ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig aufzustellen. Aber sie wissen nicht, wie sie konkret vorgehen sollen“, berichtete Düllberg. Aus diesem Grund hat die Commerzbank  gemeinsam mit ihrer Digital-Tochter #openspace ein neues digitales Beratungsangebot für den Mittelstand entwickelt. Mit dem „Digital Solution Package“ erarbeitet die Commerzbank für Unternehmen im Rahmen eines Workshops Lösungen sowie einen Umsetzungsfahrplan für deren digitale Transformation. Gleichzeitig baut die Commerzbank ihr Onlineangebot im Firmenkundengeschäft konsequent aus. So können Termingelder und Geldmarktkredite bequem online prolongiert werden. Auch ihre Währungsgeschäfte können Firmenkunden komplett online managen. 

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Corona Krise

Arbeitnehmer, Selbstständige und Mittelständler beschäftigt derzeit aber vor allem ein anderes Thema – sie alle fürchten sich vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. „Wir stehen auch in dieser schwierigen Situation fest an der Seite unserer Kunden“, versicherte Uta Reichhöfer. Das gilt sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen: Privatkunden, die zum Beispiel von Kurzarbeit betroffen sind, gewährt die Commerzbank bei Ratenkrediten eine dreimonatige Zahlungspause. Danach verzichtet die Bank auf eine erneute Kreditwürdigkeitsprüfung. Kleinunternehmer und Mittelständler, die aufgrund der Krise Liquiditätsengpässe oder Kreditbedarf haben, beraten wir  zu den neu aufgesetzten und ausgeweiteten KfW-Corona-Kreditprogrammen des Bundes. „Wir werden alles dafür tun, die Anträge von Unternehmen zeitnah zu prüfen damit ihre Liquiditäts- und Kreditversorgung zu sichern“, so Rainer Düllberg