Erlebnismuseum „Westfälische Salzwelten“ öffnet wieder seine Pforten

Foto: Westfälische Salzwelten
Foto: Westfälische Salzwelten

Ab Dienstag, den 12. Mai 2020 öffnet das Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten wieder seine Pforten für Besucher*innen und bietet salziges Futter für Kulturhungrige. Dabei bleibt vieles wie gewohnt und vieles ist neu.

Wie gewohnt freuen sich die Mitarbeiter*innen des Erlebnismuseums auf Gäste, doch vieles ist neu. Die Wiedereröffnung ist nicht ganz mit einer Stunde Null gleichzusetzen, doch um in Zeiten von Covid19 einen gefahrlosen Museumsaufenthalt gewährleisten zu können, müssen einige Maßnahmen eingehalten werden. Für den Neustart wurden Vorkehrungen getroffen, um die Museumsbesucher*innen und das Personal durch Hygiene-Maßnahmen, genügend Abstand und weitere Vorkehrungen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

In dem als Science Center angelegten Museum gehört das spielerische Experimentieren mit den Exponaten dazu. Aus diesem Grund ist neben dem Tragen eines Mundnasenschutzes auch das Überziehen von Einmal-Handschuhen in der Ausstellung verpflichtend. Diese werden am Museumsempfang kostenlos an Besucher*innen ausgegeben und nach dem Besuch entsorgt. Die Reinigungsintervalle im Haus werden erhöht, um Ansteckungsherde zu minimieren.

Alle öffentlichen Führungen, Workshops und Veranstaltungstage werden bis auf weiteres ausgesetzt. Auch die Öffnungszeiten werden für die erste Etappe des Neustartes reduziert. Dienstag, Donnerstag und Sonntag können Interessierte das Erlebnismuseum von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchen. Über eine telefonische Voranmeldung über 02921 9433435 wäre das Museumspersonal zur Steuerung der erhöhten Hygienemaßnahmen sehr dankbar. Spontanbesuche sind ebenfalls möglich.

Mittwoch und Freitag besteht innerhalb der Bürokernzeiten von 10 Uhr bis 16 Uhr die Möglichkeit das Angebot „Allein im Museum“ wahrzunehmen: Nach vorheriger Absprache sorgen die Museumsmitarbeiter*innen dafür, dass Besucher und ihre Begleitung das Museum in einem Zeitfenster ganz für sich alleine haben, in dem keine weiteren Gäste Zutritt zur gleichen Ausstellungsebene bekommen. „Wir freuen uns sehr darauf, in unserem Haus wieder Besucher*innen begrüßen zu dürfen und hoffen, dass Grundbedürfnis der Menschen nach Kultur trotz der neuen Auflagen befriedigen zu können. Nach einer langen Phase des Kulturhungers, bieten wir Familien, und Einzelbesuchern mit Begleitung eine häppchenweise Wiederannäherung an unser reguläres Freizeitangebot und einen willkommenen Tapetenwechsel“, so Museumsleitung Jeanette Metz.

Zusammen mit der wissenschaftlichen Volontärin Katharina Armbrecht, zeigt sich Metz erfreut darüber, dass die Sonderschau „Allerlei Osterschätze. Zwischen Tradition und Moderne“ in Absprache mit den Leihgebern bis Sonntag, den 31. Mai 2020 verlängert werden konnte. Auch wenn die Ostertage in diesem Jahr etwas klanglos vorübergegangen sind, lohnt sich auch nach Ostern ein Besuch der Sonderausstellung; denn die Westfälischen Salzwelten beleuchten nicht nur die gestalterischen und technischen Vielfalten der kreativen Ostereigestaltung, sondern sie fragen auch nach der Symbolik des Eies, das in zahlreichen Mythen den Ursprung der Welt darstellt und Fruchtbarkeit verkörpert. Dieses Sinnbild, wurde nicht nur vom Christentum für die Auferstehung Christi aufgegriffen, sondern findet sich in vielen Religionen und Kulturen wieder. Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem „Ei“ als weltumspannendes Symbol sowie dessen Bedeutung in den einzelnen Kulturen und setzt beeindruckende Handwerkstechniken und kuriose Schmuckeier in den Fokus.