Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl

Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn

Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn

60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn

Text: Anke Kemper   
Fotos: S. Droste

Die letzte Sommerferienwoche steht bei vielen sportbegeisterten Kindern und deren Eltern fest auf dem Terminplan, denn die Fußball-Ferienfreizeit des TuRa ist das Highlight im Ferienangebot in Freienohl. Und wer einmal dabei war, kommt immer wieder. In diesem Jahr jährt sich dieses besondere Ereignis zum zehntn Mal. Und wieder erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Sport- und Freizeitprogramm mit einem eingespielten Betreuer- und Trainerteam – allen voran Tanja Koßmann, die ab diesem Jahr nach langjähriger Vorstandsarbeit als Trainerin dabei sein wird.

Morgens 10 Uhr auf der Küppelkampfbahn im Ohl. Tanja Koßmann läutet eine Handglocke und begrüßt ihre „Mannschaft“. 60 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis dreizehn Jahren sitzen auf den Holzbänken und warten geduldig, bis die Anwesenheitsliste gecheckt ist, bevor es losgeht. An den mehrfarbigen T-Shirts erkennt man, in welche Gruppe und zu welchem Trainer sie eingeteilt wurden. „Die meisten, die heute als Trainer und Betreuer dabei sind, haben auch zunächst als Ferienkind am Camp teilgenommen“, beginnt Tanja Koßmann. „Im ersten Jahr waren es nur 35 Kinder, mittlerweile nehmen wir bis zu 60 Kinder auf“, erklärt die engagierte 45-Jährige weiter. Schon bereits eineinhalb Tage nach Bekanntgabe ist das Fußballcamp ausgebucht. Diejenigen, die schon mal dabei waren, werden für die zukünftige Ferienfreizeit zuerst gefragt, dann erst rücken die Nächsten nach.

Es geht um Kondition und Technik, aber auch die Taktik beim Fußballspiel wird geschult. Das Erlernte können die Kids bei Wettbewerben gegeneinander oder dem Abschlussspiel gegen die Eltern messen. Am Wichtigsten dabei ist der Spaß –  den alle daran haben. Und auch Tanja Koßmann scheint diese Aufgabe nach wie vor Freude zu machen. „Ich habe ein dickes Fell und eine Familie, die dahintersteht“, erzählt sie weiter. Denn das Engagement für dieses Projekt ist sehr groß. An fünf Tagen in der Woche von zehn bis siebzehn Uhr Programm für die Kids, das heißt Planung und Organisation. Die ersten Vorbereitungen beginnen bereits im Januar, im April treffen sich dann die Trainergruppen und entscheiden über das diesjährige Thema. Neben dem Fußballtraining verbringt die gesamte Gruppe einen Tag im Schwimmbad in Freienohl und einmal findet eine Fahrt mit dem Bus zum Ketteler Hof statt. Am letzten Tag der Ferienfreizeit gibt es für die Kinder eine Tombola. Das bedeutet, dass Sponsoren gesucht werden müssen, die das Projekt unterstützen. „Auch viele Eltern packen mit an, spenden Kuchen oder helfen mittags beim Essen verteilen“, fügt sie hinzu.   

Zehn Jahre Fußballferiencamp und Tanja Koßmann an vorderster Front dabei – zunächst als Jugendleiterin, im letzten Jahr als stellvertretende Jugendleiterin. Ab diesem Jahr ist sie nicht mehr im Vorstand tätig. „Da muss mal frischer Wind rein“, sagt sie lachend. Dass sie trotzdem bei diesem Herzensprojekt als Organisatorin und Trainerin dabeibleibt, ist für sie ganz klar. Alles Ehrensache, woll?

Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn
Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn – Trainerin Tanja Koßmann –
Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn
Zehn Jahre Fußball-Ferienfreizeit des TuRa Freienohl 60 Kinder und ihre Trainer erobern die Küppelkampfbahn