WOLL-Gartentipp Nr.1: Zurückschneiden

Foto: Heidi Bücker
Foto: Heidi Bücker

Es ist Ende März, die Sonne scheint, es duftet nach Frühling – es ist Zeit, sich um den Garten zu kümmern. Aber wo anfangen? Was ist zu tun und was könnte man in diesem Jahr vielleicht mal in Angriff nehmen, wofür man sonst nicht die Zeit und Ruhe hatte. Viele von uns haben diese Zeit nun gezwungener Maßen und wieso diese nicht dem Garten widmen? WOLL wird euch in den nächsten Tagen und Wochen regelmäßig Tipps rund um die Gartenarbeit im Frühjahr und Anregungen dazu geben, vielleicht mal etwas eigenes anzubauen.

Wenn du das nicht bereits im Februar erledigt hast, ist der März der perfekte Monat, um Ordnung in deinen Garten zu bringen. Abgestorbene und verwelkte Pflanzenteile müssen entfernt, die Beete geharkt, Blumentöpfe und Balkonkästen bestückt werden.

Unser Tipp Nummer 1 dreht sich rund um das Zurückschneiden der Pflanzen:

Damit Rosen im Sommer so wunderschön blühen, brauchen sie nun im März einen Schnitt. Dabei sollten sie auch auf Pilzbefall wie beispielsweise Mehltau überprüft werden. Zeigen sich an einigen Stellen erste Anzeichen, müssen diese umgehend entfernt und vernichtet werden (Bitte nicht auf dem Kompost!). Sommerblüher sollten im März auf etwa 30 bis 50 cm abgeschnitten werden, damit sie im Sommer üppig blühen. Winterblüher, deren Blüte nun vorbei ist, bekommen nun einen Rückschnitt, sodass sich an den nun wachsenden Zweigen im Winter neue Knospen bilden können. Manchmal lohnt es sich auch, zu dicht stehende Triebe zu entfernen. Die Pflanzen werden so „ausgelichtet“ und die Blüte gefördert. Bei Obstbäumen macht der Schnitt den größten Teil der Pflege aus. Obstbäume und Beerensträucher sollten zwischen November und April geschnitten werden. Wer zu spät dran ist, riskiert, dass der Baum nicht richtig austreibt und so am Ende weniger Früchte trägt.