Wie wir uns sehen und trotzdem zuhause bleiben können

Quelle: Pixabay
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Kommunikationswege in der Corona-Krise

Die Sonne scheint uns gerade so frech ins Gesicht, als wollte sie uns auslachen. Wie gerne würden wir doch mit Freunden in der Eisdiele sitzen und das schöne Frühlingswetter genießen, am Wochenende bei Oma auf der Terrasse zu Mittag essen oder die erste Radtour durch die Sauerländer Wälder starten.

All das lässt die derzeitige Situation jedoch nicht zu. Zuhause bleiben heißt die Devise. Wir sind alle dazu angehalten, uns auf die nötigsten sozialen Kontakte zu beschränken, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Zum Glück ist die Technik in 2020 so weit fortgeschritten, dass wir unsere Liebsten, die wir zur Sicherheit aller derzeit nicht besuchen, trotzdem sehen können. Klar, wir können auch telefonieren. Aber nicht nur die Stimme zu hören, sondern sich beim Gespräch in die Augen zu schauen, das Lächeln des Gegenübers zu sehen, das gibt Kraft und Hoffnung, dass wir diese Zeit, in der wir uns in so vielen Bereichen einschränken müssen, gut überstehen werden, vielleicht am Ende manche Dinge sogar mehr zu schätzen wissen.

Telefonieren über Webcam

Videocalls sind nichts Neues und sogar über WhatsApp oder den Facebook-Messenger möglich. Angestellte, die derzeit im Homeoffice arbeiten, nutzen diese Möglichkeit bereits häufig für berufliche Zwecke, um Meetings abzuhalten und ab und an seine Kollegen zu sehen. Videocalls kann man aber natürlich auch privat ganz wunderbar nutzen.

Was man dafür braucht: eine Internetverbindung, ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC, der mit Kamera und Mikrofon ausgestattet ist, und eine entsprechende App.

Hier stellen wir euch eine Auswahl kostenloser Varianten vor:

Skype
Skype ist wohl das bekannteste Angebot. Hier besteht die Möglichkeit, per Videoübertragung mit anderen zu telefonieren – sogar aufs Handy oder ins Festnetz mit PC, Notebook, Smartphone oder Tablet. Um es nutzen zu können, müsst ihr die App herunterladen und einen Account anlegen. Bis zu 50 Nutzer können gleichzeitig an einer Telefonkonferenz teilnehmen.

FaceTime
Auch FaceTime ist sehr beliebt. Einziger Haken: um eine FaceTime-Verbindung mit jemandem aufzunehmen, müssen beide Personen ein Apple-Gerät also ein iPhone, iPad, Mac oder iPod touch besitzen. FaceTime kann nicht nur über WLAN, sondern auch über die mobile Datenverbindung genutzt werden. Hier können bis zu 32 Teilnehmer beim Videocall dabei sein.

Google Hangouts
Googles eigenes Angebot für Videotelefonie heißt Google Hangouts und lässt sich ganz einfach auf dem PC installieren oder als App auf dem Smartphone oder Tablet. Ein anderer Weg führt über eine Gmail-Adresse, benötigt wird also lediglich ein Google-Konto. Je nach Nutzungsart können hier 10 bis 25 Teilnehmer dazu geschaltet werden.

Facebook und Whatsapp
Aber auch über Apps, die die meisten von euch sicher schon haben, ist ein Videocall möglich: der Facebook Messenger wie auch Whatsapp bieten eine solche Funktion an. Bei Facebook kann man inzwischen sogar lustige Video-Filter oder Bildschirmeffekte nutzen, um dem Gespräch noch den gewissen Pfiff zu geben.

Andere kostenlose Apps sind u.a. Zoom, WeChat, ICQ, Jitsi und Viber.

Wieso also nicht den Osterbrunch mit der Familie oder den Stammtisch mit den Mädels über Webcam abhalten? Irgendwann sagt ihr dann: Weißt du noch? Damals als wir an Ostern alle zuhause bleiben mussten und trotzdem zusammen gebruncht haben? Oma konnte Max sogar bei der Ostereiersuche zusehen! Oder: Erinnert ihr euch noch an unseren virtuellen Stammtisch? Wir haben Beer Pong gespielt!