„Rote Socken“ in Pferdeklinik am Sorpesee

Der Außenbereich der Tierklink in Stemel.

Pferde und Kleintiere werden behandelt – Erweiterung in Planung

Überrascht und erstaunt zeigten sich jetzt Mitglieder der „Roten Socken“ beim Besuch und der Besichtigung der tierärztlichen Klinik für Pferde und Kleintiere in Stemel über Art und Umfang des vorhandenen Leistungsspektrums der überregional bekannten Einrichtung. Die Leiterin der Klinik, Dr. med. vet. Jutta Riedel-Kaufhold, führte die Gruppe durch die Gebäude und Außenbereiche. 25 Mitarbeiter, davon 12 Tierärzte, kümmern sich in der Klinik um die großen und kleineren Patienten.

So erläuterte Jutta Riedel-Kaufhold den Mitgliedern der „Roten Socken“ anschaulich und plastisch die Abläufe im großen OP-Raum für Pferde.  Reit-, Spring- und Nutzpferde aus einem Umkreis von über 120 km werden in Stemel operiert und behandelt. „Selbst aus Russland“, so die Leiterin der Klinik, „werden Pferde zur Behandlung zu uns gebracht“.  Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem die Fachbereiche Orthopädie, Chirurgie, Zahnheilkunde, Gynäkologie und Intensivmedizin. Im Rahmen der Intensivmedizin ist eine 24-Stunden-Versorgung gesichert.

Pferde aus Russland werden in Stemel behandelt
So werden zum Beispiel mittels Arthroskopie minimalinvasive, orthopädische Eingriffe und bei Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre endoskopische Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt. Digitales Röntgen und Ultraschall- und Laboruntersuchungen sind Standard.

Erweiterung geplant
Bedingt durch die gute Auslastung soll in den nächsten Monaten die Klinik erweitert werden.  So sollen weitere Pferdeboxen, Sozial-und Büroräume gebaut und der Bereich der Kleintierpraxis optimiert werden.