Robert geht wandern.

Robert geht wandern. Das neue A 46-Teilstück...

Robert geht wandern. Das neue A 46-Teilstück...

Das neue A 46-Teilstück…

Text und Fotos: Robert Hinkel

…kann man auch umwandern. Auf 16 km Länge mit vielen Höhenmetern habt ihr genug getan und viele Eindrücke von der neuen Autobahn und der Ausfahrt Olsberg gesammelt. Keine Sorge, der überwiegende Teil der Strecke ist trotzdem ruhig gelegen.

Wir starten direkt am Bahnhof von Bestwig, am kleinen Wanderparkplatz. Da kann man sich in der Bäckerei oder in der benachbarten Ess-Bahn vor der Wanderung stärken oder Marschverpflegung einpacken:

Robert geht wandern. Das neue A 46-Teilstück…

Danach geht’s durch ein kleines Naturschutzgebiet an der Ruhr entlang. Aber wir verlassen schnell das Ruhrtal und setzen uns nach oben ab. Wir wollen ja die Autobahn sehen, die hoch oben am Berg ist. Von hier hat man schon mal eine Aussicht auf den Rückweg und auf die 700er Berge südlich von Bestwig:


Nachdem wir ein erstes Mal die Autobahn gekreuzt bzw. unterquert haben, wird’s beim Waldhaus Föckinghausen wieder ruhig. Vielleicht habt ihr nach einem 200-Höhenmeter-Anstieg auch schon Lust einzukehren.


Ich bin allerdings noch weiter bergauf gegangen, weil ich den 529 m hohen Gipfel mitnehmen wollte. Da oben gibt’s einen Liegesessel von einer Bank mit Einschlaf-Potenzial – ideal vor allem nach so einem Anstieg:

Man kann den Gipfel aber auch rechts (südlich) und links (nördlich) umwandern. Die Wege führen alle wieder zusammen, klettern müsst ihr noch genug. Bei der nördlichen Variante ist man aber nicht auf Augenhöhe mit der höchsten Brücke NRWs einschließlich Aussicht auf zwei weitere Brücken:

Allerdings… ähm… wer nicht in den Verkehrsnachrichten landen will, sollte die 115 m Höhenunterschied durchwandern. Also einmal runter ins Tal…

…und auf der anderen Seite wieder rauf. Ist doch interessant, die höchste Brücke NRWs  zu bezwingen:

Jetzt gehen wir parallel zur Autobahn, bevor wir sie wieder unterqueren und ins Ruhrtal absteigen. Die Ruhr überqueren wir bei Gasthof Hester:

Nachdem wir den „renaturierten“ Fußballplatz von Nuttlar hinter uns gelassen haben und ein paar Meter angestiegen sind, haben wir wieder Aussicht auf die drei Brücken, die ich weiter oben schon erwähnte. Diesmal sehen wir sie aber nicht längs wie vorhin, sondern volle Breitseite:


Dann gibt’s noch ein Schmankerl für Wanderer: Den Abstieg ins Elpetal über einen Trampelpfad (neudeutsch: singletrail). Da haben die Entwickler Serpentinen wie bei Alpen-Pässen eingebaut, um ihn zu entschärfen:

Wie wäre es anschließend mit einer Kneipp-Einlage in der Elpe?

Ein letztes… versprochen… allerletztes… Stück bergauf, um noch mal Aussicht auf die ersten fünf km der Strecke zu haben, dann geht es am Bergkloster Bestwig entlang runter zur Hauptstraße und fertig sind wir. Weitere Geschichten von mir gibt’s auf www.sauerland-wandern-und-wetter.blogspot.com

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