„Heute ist gar nichts normal, wir sind auf der Autobahn unterwegs!“

„Heute ist gar nichts normal, wir sind auf der Autobahn unterwegs!“ Über zweitausend Läufer teilen beim A 46 Run ein einmaliges Erlebnis

„Heute ist gar nichts normal, wir sind auf der Autobahn unterwegs!“ Über zweitausend Läufer teilen beim A 46 Run ein einmaliges Erlebnis

Über zweitausend Läufer teilen beim A 46 Run ein einmaliges Erlebnis

Text und Fotos: Carla Wengeler


Bevor die Autobahn am 18. November 2019 für den Verkehr geöffnet wird, wollten es sich die rund 2.500 Teilnehmer und Zuschauer nicht nehmen lassen, schon mal einen Fuß auf das neue Teilstück der A 46 zu setzen. Schon im Vorfeld war die Nachfrage größer als das Angebot an Startplätzen, und tatsächlich, die Autobahn war voll!

Von Shuttlebussen auf sämtlichen Großparkplätzen in Velmede und Bestwig eingesammelt, ging es für Teilnehmer und Läufer über den neuen Zubringer von Nuttlar aus auf die neue Parkplatzanlage. Hier war der Start- und Zielpunkt aller Läufe. Daneben gab es reichlich Verpflegung mit Essen und Trinken, in besonderen Zelten wurde sogar Physiotherapie von den Auszubildenden der Bildungsakademie für Therapieberufe in Bestwig angeboten. Doch dann wurde es ernst, was der Kommentator des Wettbewerbs mit den Worten „Heute ist gar nichts normal, denn wir sind auf einer Autobahn unterwegs“ ankündigte.

Der erste Wettbewerb startete um 11 Uhr mit dem Bambini-Lauf, bei dem die Kleinsten über 1 km zeigten, was in ihnen steckt. Hier siegten Lilly Büse (SC Hagen-Wildewiese) bei den Mädchen und Tim-Yannick Jürgens bei den Jungs. Darauf folgte der „Kids-Run“ über 2 km, den Lya Bourgund (LAC Veltins TV Schmallenberg) und Julian Kirchhoff (Gymnasium der Stadt Meschede) für sich entscheiden konnten.

Um 11.30 Uhr Uhr starteten dann die Läufer über 5 Kilometer. Gewertet wurden die Prüfungen „Teens-Run“ und „Jogging-Run“. Die erste Kategorie konnten Paula Schürrmann (LAC Veltins TuS Oeventrop) und Finn Cuber (LAC Veltins TV Schmallenberg) für sich entscheiden. Am „Jogging-Run“ nahmen über 300 Teilnehmer teil, von denen sich Lara Baehr (SC Hagen Wildewiese) und Henrik Dömer (Gymnasium Antonianum Geseke) als Sieger behaupten konnten.

Die zehn Kilometer-Läufer starteten um 11:45 Uhr dann in gleich drei unterschiedlichen Wettbewerben. Den „Highway-Run“ gewannen Yvonne Volz (Marathon-Club Menden) und Andre Kraus (LAC Veltins Hochsauerland), den „Highway-Walk“ Christina Kelemen (Team Hunold) und Uwe Dettmann (PSV Meschede). Auch beim „Highway Nordic Walk“ nahmen viele Menschen teil – insgesamt 139. Sieger wurden Silke Baumann (TSV Bigge-Olsberg) und Rafael Ott (NW Weserbergland).

Der letzte Lauf war dann der „Super-Run“ über 20 Kilometer. Über 300 Teilnehmer gingen auch auf dieser Distanz an den Start. Die Ergebnisliste der weiblichen Teilnehmer führt hier Lisanne Neumeier (LGO Dortmund) an, die der männlichen Teilnehmer Yarkhan Kharoot (Vega Sprinter Hennesee).

Rund um die sportlichen Wettkämpfe wurde den Teilnehmern, neben dem einmaligen Erlebnis, auf einer Autobahn zu laufen, ein tolles Rahmenprogramm geboten. In Zukunft können Sie sich an diesen Tag erinnern, wenn Sie über die fertiggestellte Autobahn fahren.

Voller Einsatz für Straßen NRW
WOLL begleitet zwei Mitarbeiterinnen auf dem A 46 Run

Carolin Stecken und Jessica Mischel arbeiten beide bei Straßen NRW. Zusammen mit anderen Kollegen haben sich die beiden Bürokauffrauen für den 5 Kilometer Jogging-Run angemeldet. Jessica hat schon zwei andere Firmenläufe bestritten, doch für Carolin ist es eine Premiere. Beide haben sich natürlich auf das Event vorbereitet, auch T-Shirts mit Straßen-NRW-Logo wurden bestellt, um als Team auftreten zu können.

Bevor sie gemeinsam loslaufen sprechen sie noch kurz über ihre Beweggründe, warum sie sich überhaupt angemeldet haben. „Es ist ein einmaliges Erlebnis und für mich die erste Teilnahme an solch einem Lauf“, berichtet Carolin. Jessica stimmt ihr zu: „Es wird ein einmaliges Lauf-Erlebnis sein und wir freuen uns, unsere Kollegen unterstützen zu können.“

Der Trubel auf der noch leeren Autobahn ist ziemlich beeindruckend. Beide laufen freudestrahlend ins Ziel ein, auch wenn sie nicht zeitgleich über die Ziellinie laufen. Sie erreichten jeder eine super Platzierung im oberen Mittelfeld über die sie sich sehr gefreut haben. Das Fazit der Veranstaltung fällt durchweg positiv aus. „Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß“, fasst Carolin zusammen.     

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„Heute ist gar nichts normal, wir sind auf der Autobahn unterwegs!“ Über zweitausend Läufer teilen beim A 46 Run ein einmaliges Erlebnis
Voller Einsatz für Straßen NRW WOLL begleitet zwei Mitarbeiterinnen auf dem A 46 Run – „Heute ist gar nichts normal, wir sind auf der Autobahn unterwegs!“ Über zweitausend Läufer teilen beim A 46 Run ein einmaliges Erlebnis
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