Der Ruhrpott als Tatort hinterhältiger und gewissenloser Morde – ohne jegliche Skrupel wird vergiftet, erwürgt oder verscharrt um anschließend friedvoll unter´m Weihnachtsbaum das Fest der Liebe zu feiern.

„Advent, Advent, die Zeche brennt“ heißt das neueste Buch der Gelsenkirchener Autorin Margit Kruse, in dem dem Krimi-Liebhaber in 24 mörderischen Geschichten auf 352 Seiten die Zeit des Wartens auf das bevorstehende Weihnachtsfest erleichtert werden soll.

Die Kurzkrimis verteilen sich über das ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus. Hattingen, Marl, Herten, aber auch Bad Sassendorf und sogar das Hochsauerland werden zum Schauplatz von eskalierenden Streitigkeiten, Eifersuchtsdramen und Racheakten. In den weihnachtlichen Kurzkrimis sind den Tätern keine Mittel zu schade, seine Opfer zu beseitigen. Gepaart mit einem gewissen Etwas an Humor gelingt es der Autorin, skurrile Geschichten spannend und originell zu verpacken, so dass das Warten auf´s Christkind vielleicht nicht ganz so besinnlich ist, dafür aber umso unterhaltsamer.

Über die Autorin: Margit Kruse wurde 1957 in Gelsenkirchen geboren. Bekannt wurde sie durch ihre Revier-Krimis „Eisaugen“, „Zechenbrand“, „Hochzeitsglocken“ und „Rosensalz“. Als echtes Kind des Ruhrgebiets hat sie neben einigen Beiträgen in Anthologien zahlreiche Bücher veröffentlicht. Begleitet wird die freiberufliche Autorin auf ihren Recherche-Touren durch Labrador Enja.

Ihre zweite Heimat sieht Margit Kruse im Hochsauerland. Für Weihnachten 2021 ist ein weiterer Krimi mit dem Titel „Eiszapfenstreich“ geplant, der im Hochsauerländischen Bödefeld spielt.