Kückelheim/Köln, April 2019. Können Sie es kaum erwarten, dass der warme Wind wieder Blas- und Knüppelmusik durch Ihren vollständig beflaggten Heimatort weht? Oder möchten Sie lieber ganz weit weg sein, wenn ein halbes Dutzend Uniformierter volltrunken in Ihren Vorgarten pinkelt? Hier kommt das Buch, das Schützenfestenthusiasten wie -Kritiker gleichermaßen abholt. Der Autor, der dieses Kunststück fertigbringt, ist Jochen Enste – mit geballtem Insiderwissen, jeder Menge Humor und hoher Gag-Dichte bis zur letzten Seite. In seinem ersten Roman Glaube, Sitte, Heimat – Ein Schwank vom Schützenfest spielt der Kölner PR-Berater und Autor mit sauerländischen Wurzeln hingebungsvoll mit den Klischees und Katastrophen hinter den Kulissen eines fiktiven sauerländischen Schützenfestes – und über allem steht natürlich die alles entscheidende eine Frage: Wer schießt letztendlich den Vogel ab? Die Antwort und kurkölnisch-komischen Lesespaß gibt es beim WOLL Verlag. Ab dem 3. Mai 2019 im Buchhandel erhältlich.

Schützenverein? Was ist das eigentlich, so bei Lichte betrachtet? In seinem Roman-Debüt Glaube, Sitte, Heimat – Ein Schwank vom Schützenfest entlarvt Jochen Enste das Sauerländer Schützenfest als reichlich wundersame Veranstaltung, mit einem Höchstmaß an Humor, treffsicherem Witz und zahlreichen genüsslichen Anspielungen auf den real existierenden Schützenfest-Wahnsinn.

Ein frisches Pilsken

Im Mittelpunkt der Story steht Dorfpunk Locke, der das Kappelner Schützenfestwochenende eigentlich wie jedes Jahr kiffend an der holländischen Küste verbringen will. Doch die junge Kfz-Mechanikerin Bobby macht ihm nach einer verlorenen Wette einen schmerzhaften Strich durch die Rechnung. Sie verpflichtet ihn, in den Kappelner Jungschützenverein einzutreten, um ihren Schwarm Martin Vorwall von der attraktiven Klara von Klarbach fernzuhalten, die unbedingt als Schützenkönigin in die Annalen des Dorfes eingehen will.

Locke sieht sich bei dem Gedanken ans Kappelner Schützenfest bereits gefesselt und geknebelt an der Vogelstange baumeln, die Gewehrläufe von einem Dutzend schießwütiger Jungschützen auf ihn gerichtet. Trotzdem hängt er die Lederjacke für ein paar Tage an den Nagel und zieht das Schützensakko über. Aber da die Toten Hosen in der Regel nun mal nicht im Musikantenstadl auftreten, beginnt für den „langhaarigen Bombenleger“ eine haarsträubende, biergetränkte Tour de Force in die wundersame Welt der Traditionspflege. Ein Crashkurs in Sachen „Glaube, Sitte, Heimat“.

Ohne Worte!

Doch auch die Kappelner Jungschützen selbst haben in diesem Jahr mit allerlei Problemen zu kämpfen: Eine geplante Fernsehdokumentation läuft komplett aus dem Ruder und ein Versöhnungsversuch mit den Schützen des Nachbarortes Stoppeln gründlich schief. Außerdem erweist sich der neue Schützenvogel als völlig ungeeignet und eine böse Intrige rund um Martin und Klara droht das komplette Schützenfest zu sprengen. Kurz: Wer auch immer den Vogel abschießt, in diesem Jahr werden sie wohl alle in die Annalen des Dorfes eingehen…

Jochen Enste gelingt es, auf höchst unterhaltsame Weise, eine mitreißende Love-Story mit augenzwinkernder Kritik an Sitten und Gebräuchen des Sauerländer Schützenfests zu einem pfiffigen Roman zu kombinieren. Glaubwürdig wirkt dieser literarische Blick hinter die Kulissen des Sauerländer Schützenkults, weil Jochen Enste genau weiß, worüber er schreibt. Enste dreht Runde um Runde auf dem schrill-bunten Schützenkarussell und nimmt dabei sowohl die irrwitzigen Seiten wie auch den für viele so unwiderstehlichen Charme des Schützenfestes genüsslich wie genau unter die Lupe. Dabei ist Glaube, Sitte, Heimat – Ein Schwank vom Schützenfest nicht nur romantische Schützenfest-Komödie, sondern auch eine launige Zeitreise ins Sauerland des Jahres 1989.

Pastor Röschen

Die Illustrationen stammen von dem ebenfalls in Warstein geborenen, in der Nähe von Meschede aufgewachsenen und in Hennef lebenden Kai Bornemann, der perfektes Gespür für die von Enste geschaffenen Figuren und Situationen beweist. Jochen Enstes erster Roman ist ein echter Pageturner – von der ersten bis zur letzten Seite.

Jochen Enste

Jochen Enste, Jahrgang 1973, ist gebürtiger Warsteiner. Nach Abitur und Bundeswehr zog es ihn Mitte der Neunziger aus dem Kurkölnischen in die Domstadt am Rhein, wo er zunächst als Kino-Redakteur und freier Autor arbeitete, bevor er die PR-Branche für sich entdeckte. Heute ist er Senior-PR-Berater bei einer Agentur für Entertainment-PR und lebt mit seiner Familie in Köln. Jochen Enste trinkt lieber Pils als Kölsch. Und auch sonst fühlt er sich seiner sauerländischen Heimat nach wie vor eng verbunden.

http://machts-euch-schoen.de

Kai Bornemann

Kai Bornemann, Jahrgang 1977, ist in Warstein geboren und in Meschede-Wallen aufgewachsen. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der Universität Paderborn, bevor er das Referendariat im Ruhrpott antrat. Danach wurde er Lehrer in Bonn und schließlich Schulleiter einer Grundschule in Troisdorf. Neben Job und seiner leidenschaftlichen Tätigkeit als Illustrator schreibt er Lieder für unterschiedliche Projekte und macht Musik. Beispielhaft genannt sei hier die Veröffentlichung der CD „Bald ist Weihnachten“ gemeinsam mit dem Jugendchor Eslohe sowie die Mitarbeit an Tom Astors „Kinder-Country-Party“.

http://www.kaibornemann.de

Kai Bornemann und Jochen Enste – natürlich mit einem Warsteiner. WOLL!

 

Das Buch

Jochen Enste: Glaube, Sitte, Heimat – Ein Schwank vom Schützenfest

Mit Illustrationen von Kai Bornemann

254 Seiten

ISBN 978-3-943681-94-9

€ 14,90

Jedem Buch liegt eine wunderschöne Postkarte mit den wichtigsten Wörtern für ein vergnügliches Schützenfest bei.

ET: 3. Mai 2019

Glaube Sitte Heimat
Das Buchcover

 

Schützenfest-Postkarte

 

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