Von Julia Keggenhoff

Unter dem Motto „Schwarzlicht-Illusionen im Habbels “ gab der Theaterverein „Blitzlicht“ des Sozialwerks St. Georg Gelsenkirchen anlässlich seines 20-jähriges Bühnenjubiläums sein Stelldichein. Unter der Leitung von Hanna Feldhoff sorgten die Darsteller mit viel Liebe zum Detail, selbstgemachten Kostümen, Requisiten,Bühnenbild und Kreativität vom Scheitel bis zur Sohle für Begeisterung. Nach einem herzlichen Empfang und dem offiziellen Teil, verwandelte sich die Lokation in einen magischen Ort, der verzauberte.

Als die Musik zu Rocky Balboa aus den Lautsprechern ertönte und die Glocke zur ersten Boxrunde rief folgte ein Highlight auf das andere: von Liebesgeschichten, wie „Liebe ist…“ die von zwei Menschen erzählt, die sich gesucht und gefunden haben, oder einem Roboter, der seine Traumfrau kennenlernt und sich im gefühlvollen Tanz beweist. Über„Die Moldau“ – in der Bewegung mit Tüchern zur Musik mit bemerkenswertem Rhythmusgefühl der Akteure. Bis schließlich zum Jahr 1759 mit aufwendigen Kostümen. Hier rockte unter anderen Mozart zum Song von Falco „Rock me Amadeus“ die Bühne. Im Raum waren Herz und Leidenschaft spürbar. Es wurde fleißig mitgefühlt, gesungen, und im Takt geklatscht. In Ihren Ausführungen zwischen den Programmpunkten sagte Hanna Feldhoff mit berechtigtem Stolz, dass jeder im Team in der Lage sei für den anderen einzuspringen.Zum Ende wurde der gefüllte Saal noch einmal ordentlich aufgemischt. Ein altes Stück namens „Lollipop“konnte überzeugen. Zu „The Music was my first love“ kam dann noch einmal die Instrumentenvielfalt zum Einsatz: das ganze Ensemble vereint in der Musik. Nach der geforderten Zugabe gab es tosenden Applaus. Glückliche Gesichter im Zuschauerraum und auf der Bühne. Die Veranstaltung wurde unterstützt durch das Sozialwerks St. Georg HSK unter der Leitung von Martina Jungblut sowie dem Lions Förderverein Schmallenberg-Hochsauerland.