Ohne ehrenamtliches Engagement kein Sportbetrieb möglich

Kreistag des FLVW (Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen) Hochsauerlandkreis in Fleckenberg: Vorstand in seinen Ämtern bestätigt

Alle drei Jahre führt die Region 07 Hochsauerlandkreis des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen einen Kreistag mit Wahlen und grundlegenden Beschlussfassungen durch. In diesem Jahr fand der Kreistag am 12. April in der Schützenhalle Fleckenberg statt. Der FC Fleckenberg/Grafschaft hatte sich als Ausrichter des Kreistages alle Mühe gegeben, um für einen reibungslosen Verlauf zu sorgen. Zum Bedauern des Vorsitzenden des FLVW 07 Hochsauerlandkreis, Michael Schütte, hatten lediglich 68 der insgesamt 110 Vereine des FLVW Hochsauerlandkreis ihre Delegierten zum Kreistag geschickt.

Keine fußballfreien Orte im Sauerland

Michael Schütte appellierte in seiner Begrüßung an die anwesenden Vereinsvertreter: „Ohne die Arbeit des Fußballkreises kann kein Spielbetrieb stattfinden und ohne Spielbetrieb gibt es letztendlich keine Vereine.“ Dabei hob er das hohe ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer und Unterstützer in den Vereinen hervor, ohne die keine sportlichen Veranstaltungen und Meisterschaften stattfinden würden. Auch Landrat Dr. Karl Schneider und Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe hoben in ihren Grußworten die Arbeit der Sportvereine im Kreis und in den Städten und Gemeinden hervor. Landrat Dr. Karl Schneider: „Wie wir als Sportregion wahrgenommen werden, hängt davon ab, wie sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Sport und den Fußball im Speziellen begeistern. Das prägt das gesellschaftliche Leben in unseren Orten“. Der Landrat weiter: „Ich möchte keine fußballfreien Orte im Sauerland haben.“

Bürgermeister Bernhard Halbe forderte in seinem Grußwort die Vereine auf, die Begeisterung und Leidenschaft die hinter der ehrenamtlichen Tätigkeit stecke auch nach außen zu tragen. Bernhard Halbe weiter: „Um die Sportbegeisterung in unserer Region weiter hoch zu halten, ist auch der Ausbau und die Erneuerung der Sportstätten ein wichtiges Thema.“ Schmallenbergs Bürgermeister forderte die Vereine auf, Angebote zu schaffen, die es ermöglichen lebenslang Sport in den Vereinen betreiben zu können. „Ich wundere mich immer, dass schnell einmal im Monat hundert Euro für ein Fitnessstudio ausgegeben werden, beim Jahresbeitrag von dreißig Euro für den örtlichen Sportverein aber gemeckert wird.“

Vorstand in seinen Ämtern bestätigt

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Kreisvorstand in seinen Ämtern komplett und einstimmig bestätigt: Kreisvorsitzender bleibt Michael Schütte aus Alme, stellvertretender Vorsitzender Matthias Klauke aus Olsberg, Kreiskassierer Ralph Wessel aus Beverungen, Vorsitzender des KFA (Kreis-Fußball-Ausschuß) Franz Loer aus Brilon, Vorsitzender FuB (Fußball und Breitensport) Josef Osebold aus Reiste, Vorsitzender KLA (Kreis-Leichtathletik-Ausschuss) Matthias Klauke aus Olsberg, Vorsitzender KJA (Kreis-Jugend-Ausschuss) Manuel Torreiro aus Brilon aus Schmallenberg und , Vorsitzender des KSA (Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss) und Qualifizierung und Vereinsentwicklung Stefan Volmer und Kreisehrenamtshelfer Heribert Koßmann aus Attendorn.

Neuer Vorsitzender des Sportgerichtes wurde Rainer Strohmeyer aus Brilon-Hoppecke, der die Nachfolge von Johannes Rütten aus Wenholthausen antritt, der nicht mehr für das Amt kandidierte. Heike, Hellwig aus Medebach, Ernst Halberstadt aus Meschede sowie Hans-Jürgen Böer aus Bestwig, Joachim Scholz aus Meschede, Herbert Padberg aus Medebach und Raphael Gerlach aus Winterberg wurden in ihren Posten als Beisitzer bestätigt.

Für ihre langjährige, ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden auf dem Kreistag Johannes Rütten, Joachim Scholz, Günter Wobst und Josef Osebold mit den entsprechenden Medaillen und Urkunden sowie einem Geschenkkorb geehrt.

Zum Abschluss des sehr harmonisch abgelaufenen Kreistages appellierte Michael Schütte nochmals an die Sportlichkeit der Vereine, dass sich Spieler, Offizielle und Zuschauer auf den Sportplätzen fair und sportlich verhalten mögen: „Bei allem handelt es sich immer nur um ein Spiel, bei dem es nicht mehr und nicht weniger als drei Punkte zu verteilen gibt. Daher gibt es überhaupt keinen Grund für wüste Beschimpfungen, Tumulte oder sogar Handgreiflichkeiten und körperliche Attacken.“