EU Fördermittel für unsere Heimat

v.l. Rüdiger Strenger (Geschäftsführer der Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH), Lukas Wittmann (CDU-Stadtratsmitglied), Regionalmanagerinnen der LEADER-Region Hochsauerland Hannah Kath und der LEADER-Region "4 mitten im Sauerland", Nathalie Tent, Dr. Peter Liese, Sophia Böddicker und Jan Hilkenbach (Junge Union Brilon), Ulrike Platner-Mühlenbein (stellv. Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Brilon) und Cordula Rosenbaum (CDU-Stadtratsmitglied) setzen sich gemeinsam dafür ein, dass das erfolgreiche LEADER-Programm auch in der nächsten EU Finanzperiode von 2021 bis 2027 in der gleichen Größenordnung wie bisher fortgeführt wird.

Peter Liese: LEADER geht weiter

Das erfolgreiche Programm der Europäischen Union für den ländlichen Raum soll fortgesetzt werden. Dies haben die zuständigen Ausschüsse des Europäischen Parlamentes beschlossen. Die Fördermittel gehen im Hochsauerland in die LEADER-Regionen „LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee“ (mit Arnsberg und  Sundern), „4 mitten im Sauerland“ (Bestwig, Eslohe, Meschede, Schmallenberg) und „Hochsauerland“ (Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winterberg). Im Kreis Soest in die LEADER-Regionen „5verBund“ (Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen, Warstein), „Börde trifft Ruhr“ (mit Ense, Welver, Werl, Wickede) und „Lippe – Möhnesee“ (mit Bad Sassendorf, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Soest). Im Märkischen Kreis in die LEADER-Regionen „LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee“ (mit Balve und Neuenrade), „LenneSchiene“ (Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg, Werdohl) und „Oben an der Volme“ (Halver, Kierspe, Meinerzhagen, Schalksmühle). Im Kreis Olpe in die LEADER-Regionen „BiggeLand – Echt.Zukunft (Attendorn, Drolshagen, Olpe, Wenden) und „LenneSchiene“ (mit Finnentrop). Die finanzielle Unterstützung, mit der seit einigen Jahren Projekte in unseren Dörfern umgesetzt werden, soll auch in der nächsten EU Finanzperiode von 2021 bis 2027 in der gleichen Größenordnung wie bisher fortgeführt werden. Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Peter Liese, der an der Entscheidung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments mitgewirkt hat, freut sich jetzt auch, dass der Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung den Vorschlag angenommen hat. Fünf Prozent der sogenannten zweiten Säule sollen auch in Zukunft auf LEADER entfallen und nach Ansicht des Europäischen Parlaments soll diese zweite Säule trotz der Schwierigkeiten um den Brexit und neuen Herausforderungen nicht gekürzt werden.

„Das LEADER-Programm hat sich bewährt. Ich bin immer wieder begeistert, welche Projekte in den Dörfern in ganz Südwestfalen umgesetzt werden. Hier kann man Europa konkret erleben. Mein Dank gilt den Regionalmanagern, aber vor allen Dingen den Ehrenamtlichen, die die Projekte vorbereiten und begleiten. Als nächstes muss das gesamte Europäische Parlament über den Vorschlag abstimmen, dies wird aber erst nach der Europawahl stattfinden. Damit ist der Ausgang der Europawahl auch entscheidend für die Frage, welche Prioritäten wir im EU-Haushalt setzen. Die Antieuropäer wollen Europa zerstören und halten jeden Euro aus dem EU-Haushalt für überflüssig. Ein weiterer Grund, um sie bei den Europawahlen in die Schranken zu weisen“, so Liese.
Nach der Abstimmung im Europäischen Parlament müssen dann noch Verhandlungen mit dem Ministerrat stattfinden. Peter Liese ist aber zuversichtlich, dass an der Grundsatzentscheidung das LEADER weitergeht nicht gerüttelt wird. Anschließend müssen sich die Leader-Regionen erneut mit Konzepten für die nächste Periode bewerben. Die Antragssteller aus Südwestfalen waren dabei beim letzten Mal überdurchschnittlich erfolgreich.

Bildquelle: Europabüro

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